OTS0235   27. Jan. 2010, 13:37

Heinisch-Hosek: Bei der Väterkarenz sind wir auf dem richtigen Weg

Anteil der Väter bei der kürzesten Kindergeld-Variante mehr als doppelt so hoch als bei den längeren Varianten


"Das neue einkommensabhängige Kindergeld ist
tatsächlich eine Chance, mehr Väter zu motivieren, in Karenz zu
gehen", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der
heute veröffentlichten Zahlen zum Kindergeld. Denn die bisherige
Entwicklung zeige, dass der Anteil an Vätern bei der kürzesten
Variante des Kindergeldbezuges doppelt so hoch sei wie bei den
längeren Varianten. "Die Zahlen stimmen mich optimistisch, dass es
gelingen wird, noch mehr Väter zu gewinnen, sich die Karenz mit ihren
Frauen zu teilen. Bei der Väterkarenz sind wir auf dem richtigen Weg,
auch wenn der Weg noch ziemlich weit ist", sagte die
Frauenministerin. Denn die Zahlen würden einmal mehr deutlich machen,
dass die Kinderbetreuung weiterhin zu mehr als 90 Prozent Frauensache
sei. Jetzt gehe es darum, Väter zu ermutigen, von ihrem
Rechtsanspruch, in Karenz zu gehen, auch tatsächlich Gebrauch zu
machen. "Ich höre immer wieder, dass Väter, die in Karenz gehen,
immer noch wie Exoten behandelt werden und manchen auch Steine in den
Weg gelegt werden", so Heinisch-Hosek. Es brauche noch deutlich mehr
Anstrengungen, dass die Väterkarenz auch in den Betrieben beworben
werde, um irgendwann eine Selbstverständlichkeit zu werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0235 2010-01-27 13:37 271337 Jän 10 NBU0002 0232



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Rückfragehinweis: Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Mag. Dagmar Strobel
Tel.: (01) 531 15 - 2149
dagmar.strobel@bka.gv.at

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