• 27.01.2010, 12:08:54
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Sicherheit auf der Schipiste

Wer beim Wintersport keine schweren Verletzungen davontragen möchte, sollte Helm tragen, auf Alkohol verzichten und Pausen machen.

Wien (OTS) - Die perfekten Bedingungen und die Semesterferien
locken derzeit viele Wintersportler in die Berge. Leider kommen viele
Urlauber mit Verletzungen zurück: Rund 56.000 Schifahrer und
Snowboarder werden sich laut Prognose des Kuratoriums für
Verkehrssicherheit (KfV) in der Wintersaison 2009/2010 so schwer
verletzen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Durchschnittlich zehn Prozent aller Verletzungen betreffen den
Kopf. "Skifahrer und Snowboarder sollten auf jeden Fall Helm tragen.
So können gut 50 Prozent aller Schädelverletzungen vermieden werden",
so Dr. Michael Hüpfl, Chefarzt der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Mittlerweile gilt in fast allen Bundesländern Schihelmpflicht für
Kinder bis 15 Jahren, ausgenommen in Tirol und Vorarlberg.
"Auch Erwachsene sollten Schihelme tragen. Außerdem sollte man
regelmäßig Pausen machen und auf Alkohol währen des Skifahrens
verzichten", so plädiert der Chefarzt für mehr Vernunft beim
Schifahren.

Verhalten bei Unfällen

Sollte doch einmal ein Unfall passieren, so gilt: Stehen bleiben
und helfen! Wichtig ist, die Unfallstelle abzusichern, dazu etwa fünf
Meter oberhalb der Unfallstelle Skier oder Skistöcke gekreuzt in den
Schnee stecken. Ist die Person verletzt, sollte Erste Hilfe geleistet
und die Rettung alarmiert werden. Inzwischen beengte Kleidungsstücke
ein wenig öffnen und vor Unterkühlung schützen. Vor allem bei Kindern
sollte man gefasst reagieren und beruhigend einwirken.

Verletzungen nach Ski-Unfällen betreffen häufig Knie, Schultern,
Kopf, Unterschenkel- sowie Unterarme und Hände. Typisch sind auch
Verletzungen des Daumengrundgelenks. Snowboarder müssen vor allem
Brüche des Unterarms und Verletzungen der Handgelenke fürchten. Im
Verletzungsfall lindert eine unterstützende Lagerung der betreffenden
Extremität den Schmerz und minimiert das Risiko weiterer Verletzungen
von Nerven und Blutgefäßen. Kühle Kompressen sind abschwellend und
werden meist als angenehm empfunden. Um eine knöcherne Verletzung
auszuschließen, ist eine umgehende ärztliche Kontrolle notwendig.

Skibindung prüfen

Wer gut vorbereitet in den Winterurlaub startet und sich an einige
Regeln hält, verringert die Gefahr, im Schnee zu verunglücken. Wer
gut trainiert ist, vor der ersten Abfahrt die Muskel dehnt und
aufwärmt und auf eine sichere Skiausrüstung setzt, ist gut beraten.
Dazu gehört neben dem Helm eine vom Fachmann richtig eingestellte
Skibindung.

Die Wichtigsten Telefonnummern:
Alpinnotruf: 140
Rettungsnotruf: 144
Euro-Notruf: 112

Fotodownload
http://forum.johanniter.at/Kind_mit_Schihelm.jpg
Copyright: Die Johanniter, Abdruck kostenfrei

Rückfragehinweis:

Mag. Belinda Schneider, MAS
   Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich
   1180 Wien, Herbeckstraße 39
   T 43 1 470 70 30 - 5713
   M 43 676/83112 813
   F 43 1 4704748
   E [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/609

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