- 27.01.2010, 08:48:39
- /
- OTS0028 OTW0028
Esterházy Kunstpreis Ungarn 2009 sponsored bei Uniqa - Preisträgerausstellung im Collegium Hungaricum in Wien - BILD

Eisenstadt (OTS) - Am 26. Jänner wird eine großangelegte
zeitgenössische Kunstausstellung im Ungarischen Kulturinstitut in
Wien eröffnet, die ein schönes Beispiel für die inhaltsreiche
österreichisch-ungarische Zusammenarbeit im Kulturbereich und
zugleich für die praktische Anwendung des Arts and Business-Modells
darstellt.
Der Esterházy Kunstpreis 'sponsored by UNIQA' wurde 2009 ins Leben
gerufen und im selben Jahr zum ersten Mal vergeben. Der
Kunstförderungspreis wird an mindestens zwei und maximal drei
ungarische KünstlerInnen bis zum vollendeten 35. Lebensjahr im
Zwei-Jahres-Rhythmus gleichrangig vergeben und ist mit je 5.000 Euro
dotiert. Aus 105 Einreichungen hat die Jury vergangenes Jahr 18
KünstlerInnen ausgewählt, aus denen am Tag der Preisverleihung die
PreisträgerInnen ermittelt wurden.
Die Ausstellung zeigt erstmals die Werke der Preisträger: Dániel
Horváth, Ákos Siegmund sowie des Künstlerehepaars Lilla Borsos-Lorinc
und János Borsos. Bei der Eröffnung wird das Wiener Publikum die
Möglichkeit haben, die Künstler persönlich kennen zu lernen.
Es ist für die Veranstalter eine große Freude, dass Dr. Lóránd Hegyi
neben dem Juryvorsitz des Esterházy Kunstpreises auch die
Kuratorenschaft der Wiener Ausstellung übernahm.
Die Organisatoren erachten es als eine große Ehre und Anerkennung,
dass die Bundesministerin für Kultur, Dr. Claudia Schmied, und ihr
ungarischer Amtskollege, Dr. István Hiller, Minister für Bildung und
Kultur, bei der Eröffnung anwesend sein und die Gäste begrüßen
werden. Die Ausstellung kommt in Zusammenarbeit des Collegium
Hungaricum Wien, der Esterházy Privatstiftung und des UNIQA Konzerns
zustande.
"Ein im Ausland tätiges ungarisches Kulturinstitut kann heutzutage
nur dann erfolgreich sein, wenn es hinsichtlich der Qualität der
gezeigten Inhalte keine Kompromisse eingeht, und bei der Präsentation
dieser Inhalte bedeutende lokale Partner einbeziehen kann. Dies
bezieht sich sowohl auf die fachliche Zusammenarbeit wie auch auf das
Finanzierungsmodell. Darüberhinaus müssen innerhalb der Mauern des
Instituts Innovation und Kreativität die Hauptrolle spielen - und
diese beide Aspekte werden durch den Esterházy Kunstpreis und die
preisgekrönten Arbeiten weitestgehend erfüllt", erklärt der Direktor
des Collegium Hungaricum, Dr. Márton Méhes.
Im Frühjahr 2009 ins Leben gerufen - vergaben Generaldirektor Dr.
Stefan Ottrubay von der Esterházy Privatstiftung, Generaldirektor
Dr. Konstantin Klien von der Uniqa und Dr. Lóránd Hegyi, Vorsitzender
der Jury, am 26. November 2009 im Museum der schönen Künste Budapest
die ersten Preise des Esterházy Kunstpreises Ungarn sponsored by
UNIQA.
105 eingereichte Arbeiten machten es der unabhängigen Fachjury
nicht einfach, eine erste Auswahl zu treffen. Schließlich gelangten
18 Künstler in die Endrunde. Aus diesen wurden die ersten Preisträger
des "Esterházy Kunstpreises sponsored by UNIQA" ermittelt.
"Über mehr als vier Jahrhunderte erstreckt sich die
Sammelleidenschaft und das Mäzenatentum der Fürsten Esterházy. Die
Esterházy Privatstiftung trägt heute die Verantwortung für eine
außerordentlich umfangreiche und qualitätsvolle Kunstsammlung. Wir
haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Esterházyschen
Sammlungsbestände mit zeitgenössischer Kunst zu ergänzen und auch die
Förderung und Unterstützung junger aufstrebender Künstler, sowie
wichtiger Kulturaktivitäten auf unterschiedlichste Art und Weise
fortzusetzen. Eine der wesentlichsten kulturellen Initiativen, die
wir in Ungarn setzen, ist die Einrichtung des Esterházy Kunstpreis
Ungarn. Dass wir dabei die UNIQA als Partner und Sponsor gewinnen
konnten, freut uns außerordentlich," so Generaldirektor Dr. Stefan
Ottrubay.
Es handelt sich dabei um einen Kunstförderungspreis für ungarische
Künstler bis zum vollendeten 35. Lebensjahr, der im
Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben wird. Vorerst ist der Preis allein auf
das künstlerische Medium der Malerei beschränkt. Er wird gleichrangig
an mindestens zwei und maximal drei Künstler vergeben und ist je
PreisträgerIn mit EUR 5.000 dotiert. Die Gründer des Preises behalten
sich zudem zusätzlich vor, die GewinnerInnen bis zur Vergabe des
nächstfolgenden Kunstpreises, mit der Herausgabe einer
monographischen Publikation und mit der Förderung für die Erstellung
einer persönlichen Website zu unterstützen.
105 Künstler haben die Chance genutzt und sich online auf der
Website www.esterhazy-kunstpreis.at beworben.
Die aus unabhängigen Juroren bestehende Fachjury - Dr. Lóránd
Hegyi, Dr. Alexander Tolnay, Judit Niklai, Tijana Stepanovic, Áron
Fenyvesi, Gábor Rieder, GD Dr. Stefan Ottrubay von der Esterházy
Privatstiftung und GD Dr. Konstantin Klien von der UNIQA - hat in
einem ersten Auswahlverfahren im September 2009 die 18 Künstler für
die Endrunde definiert.
Die Künstler Ákos Siegmund, László Hatházi, László Gyorffy, Eszter
Szabó, Dániel Horváth, Róbert Batykó, Boglárka Balogh, Rita Bolla,
Lorinc Borsós, Krisztián Sándor, Zsófi Barabás, Zsuzsa Moizer Z,
Petra Klára Szabó, Csaba Szentesi, Csaba Kis Róka, Kata Töttös, Áron
Hidvégi, Hajnal Miklós haben ihre Originalwerke am 5. Oktober 2009 in
Budapest der Fachjury präsentiert, die daraus die ersten Gewinner des
"Esterházy Kunstpreis Ungarn sponsored by UNIQA" ermittelt hat.
Dr. Lóránd Hegyi, Vorsitzender der Jury erklärte zum Preis:
Beim Zuerkennen des Esterházy-Preises spielen in erster Linie
folgende Kriterien eine entscheidende Rolle: fachliches Niveau,
künstlerisches Talent und Konsequenz, Reifegrad, ästhetischer Zugang,
Aktualität und Originalität.
In den Werken der PreisträgerInnen widerspiegelt sich die
Weltsicht, das komplexe Bild von gesellschaftlichen und kulturellen
Zusammenhängen der jungen Künstler und Künstlerinnen unserer Zeit in
einer anspruchsvollen, reifen und gut ausgearbeiteten Form. Das
Wertesystem hinter den sichtbaren Phänomenen sowie die Simulacra der
Alltagsrealitäten stellen das gemeinsame Thema der Einreichungen dar.
In der Gesamtheit der künstlich ausgearbeiteten und manipulierten
Darstellungen und Realitäten kommen verschiedene Werte und
Verhaltensmodelle, Sehnsüchte und Ziele zum Vorschein, die
klarerweise die visuellen Formen der Wirklichkeit festlegen. In den
Werken der PreisträgerInnen erhält diese feine, kritisch-analytische
Weltschau Form und diese neue Narration bestimmt die Ausdrucksweisen.
UNIQA und Kunst- und Kultursponsoring gehören seit vielen Jahren
zusammen. Für UNIQA als größten Kunstversicherer Österreichs steht
hinter diesem Engagement auch die Überzeugung, als Privatunternehmen
zum Erhalt hochwertiger Qualität zeitgenössischer Kunst beitragen zu
müssen. UNIQA unterstützt daher den Esterházy-Kunstpreis Ungarn,
erklärt Generaldirektor Dr. Konstantin Klien das Engagement für den
Kunstpreis.
Die preisgekrönten Künstler:
Dániel Horváth ist 29 Jahre jung. Er studierte bei Árpád Szabados
an der Universität für bildende Kunst Budapest. Es wurden ihm bereits
mehrere Preise zuerkannt: 2003-2004 das DAAD-Stipendium an der
Akademie der bildenden Künste Nürnberg, 2005 der Kondor Béla-Preis,
2006 der Herman Lipót-Preis, 2007 erwarb er den 2. Platz beim Essl
Award und 2008-2009 erhielt er das Derkovits-Stipendium. Horváth
setzt sich mit der Frage auseinander, wie der Mensch funktioniert,
wie weit er animalisch ist und wie weit göttlich, wie sich die
Persönlichkeit entwickelt, was uns zum Menschen macht. Er widmet sich
nur Themen, die er selbst erlebt hatte. Er stellt sich immer wieder
die Frage, ob wir durch unsere Persönlichkeit determiniert sind oder
dies erst durch die Gesellschaft werden.
Kontakt:
Galerie Nextart, www.nextartgaleria.hu, [email protected]
Borsos Lorinc - eine Marke, die vom Künstlerpaar Lilla Lorinc und
János Borsos 2008 ins Leben gerufen wurde. Seit diesem Zeitpunkt
erscheinen die gemeinsam entstandenen Werke unter diesem Brand. Lilla
ist die "Leiterin für Intuition" und János der für konzeptionellen
Maximalismus zuständige Direktor. Beide studierten an der Universität
für bildende Kunst Budapest. Ihr Mission Statement lautet: "Borsos
Lorinc ist für uns wie ein See von unendlicher Tiefe, in dem wir
gemeinsam fischen und einen Fisch in jeder Größe erwischen können".
Kontakt:
www.borsoslorinc.blogspot.com, [email protected]
Der 32-jährige Ákos Siegmund studierte an der Universität für
bildende Kunst Budapest in der Klasse von Zoltán Tölg-Molnár und
Ferenc Kis-Tóth. Als Ausgangspunkt seiner Gemälde dienen Fotos,
Filmausschnitte, gestellte Szenen. "Wir betrachten alles in
Zusammenhängen, die wir inbrünstig lieben. Diese Zusammenhänge sind
aber längst zum Leben erwacht und manipulieren uns rückwärts. Es gibt
keine Trends, nur individuelle Fälle, niemand will sich von
zeitgemäßen Formalitäten ausgehend definieren oder definieren lassen.
[...] Wir haben von Minute zu Minute mit der Gegenwart zu tun und ein
Up-to-Date-Weltbild ist für jeden ein absolutes Muss."
Kontakt:
Galerie Neon, www.galerianeon.hu, [email protected]
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=201001&e=20100126_e&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Erika Schneider mailto:[email protected] Tel.: +3630/922 0569 Dr. Márton Méhes mailto:[email protected] Tel.: +431/214 0581-200 Esterházy Privatstiftung Edeltraud Werschlein / Kovacsics Katalin mailto:k.kovacsics@esterházy.at Tel.: +43/2682/63004-403
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5560
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EHZ






