• 25.01.2010, 11:42:21
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Gschwandner: AK greift einmal mehr grundlos die Honorare der Immobilienmakler an

Permanente Verunglimpfung der gesamten Branche kann nicht länger akzeptiert werden

Wien (OTS) - "Die selbsternannten Wohnrechtsexperten der
Arbeiterkammer haben sich wieder zu Wort gemeldet. In schöner
Regelmäßigkeit fühlen sie sich bemüßigt, die Immobilienmakler in
Misskredit zu bringen, indem sie sie bezichtigen, sich auf Kosten der
Wohnungssuchenden eine goldene Nase zu verdienen. Sogar Kredite
müssten aufgenommen werden, um die Maklerprovision bezahlen zu
können", stellt Eva Gschwandner, akad. geprüfte
Immobilienfachberaterin, zu einem Zeitungsartikel vom Wochenende
fest.

Die Behauptungen der AK entbehren jeglicher Grundlage und sollen
nur das Ansehen der Makler schädigen. Es wird kein Wohnungssuchender
gezwungen, die Dienstleistungen eines Maklers in Anspruch zu nehmen,
zumal kürzlich eine Umfrage ergab, dass die meisten Wohnungen durch
Mundpropaganda gefunden bzw. weiter gegeben werden. Wendet man sich
aber an einen Makler, erwartet man eine höchst professionelle
Dienstleistung, die genau so umfassend ist, wie z.B. die eines
Rechtsanwaltes oder Steuerberaters. Es würde niemandem einfallen, die
dafür verlangten Honorare in Zweifel zu ziehen.

Es ist müßig aufzuzählen, welche Vorarbeiten ein Immobilienmakler
erbringt, bis eine Wohnung angeboten werden kann. Die
Beratungstätigkeit in diesem Zusammenhang erfordert eine hochwertige
Ausbildung und dauernde Weiterbildung, um den hohen Level an
Fachwissen zu halten. Sollte dennoch ein Beratungsfehler geschehen,
haftet der Immobilienmakler mit seiner Versicherung für den Schaden.
Kommt der Makler zu einem Abschluss, ist das dafür verlangte Honorar
bisweilen an der Grenze der Kostendeckung, hat er doch die gesamten
Kosten der Akquisition und Bewerbung der Wohnung, sowie für die
Durchführung der Besichtigungen zu tragen.

"Durch diese immer wieder getätigten, unqualifizierten Aussagen
der Arbeiterkammer soll offensichtlich den Konsumenten suggeriert
werden, dass die Gegenleistung für das verlangte Honorar lediglich in
einer Besichtigung der angebotenen Wohnung besteht und die
Immobilienmakler die Abzocker der Nation sind. Dies kann von uns
nicht länger hingenommen werden", schloß Gschwandner.

Rückfragehinweis:
Fachliste der gewerblichen Wirtschaft
Günter RITTINGER - Mobil: 0664 34 00 121
Tel: 01-715 49 80-19, Fax: 01-715 49 80-12
E-Mail: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/912

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