Wien. (OTS) - Knapp drei Monate nachdem Johannes Hahn nach Brüssel
weggelobt wurde, ist seine Nachfolge nun fixiert. Die
ÖH-Bundesvertretung begrüßt die neue Ministerin im Amt und lädt sie
zu einer akademischen Fragestunde ins Audimax. "Frau Karl muss nun
Dialogbereitschaft und Interesse für die Anliegen der Studierenden
beweisen", erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Die
Studierenden erwarten sich, dass nun endlich ein Kurswechsel
erfolgt!" so Maurer weiter. Am 3.2. soll sich die neue Ministerin den
Fragen aller Interessierten stellen.
"Für die neue Wissenschaftsministerin gibt es keine Schonfrist",
erklärt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.
"Seit bald 100 Tagen warten wir auf eine Nachfolgerin, die sich der
vielen Probleme im Hochschulsektor endlich annimmt", so Wallerberger
weiter.
Die Liste der anstehenden Arbeit ist lang: "Ganz oben steht die
Herstellung von Verbindlichkeit im Hochschuldialog, die Verhandlungen
mit dem Finanzministerium für einen verbindlichen Budgetpfad zur
Erhöhung des Hochschulbudgets auf 2 % des BIP sowie die Ablehnung der
§ 124b-Anträge", erklärt ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig. "Wir
erwarten uns von Ministerin Karl ehrliches Engagement für die
StudentInnen - nach über 10 Jahren bildungspolitischem Stillstand
müssen nun endlich die richtigen Schritte gemacht werden.", meint
Maltschnig.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
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