- 21.01.2010, 10:00:30
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Beziehungspflege: E-Mail fast gleichauf mit Telefonaten
Umfrage: Shopping und Beruf sind die wichtigsten sozialen Treffpunkte
Wien (OTS) - Im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich hat eine
online von marketagent bei 500 Personen durchgeführte Umfrage
erhoben, mit welchen Kommunikationsmitteln die Menschen mit Freunden
und Bekannten in Kontakt bleiben. Gefragt wurde auch, wo im
Alltagsleben sie mit Menschen aus Ihrer Umgebung persönlich
Zusammentreffen und wie die Lebensqualität auf regionaler Ebene
verbessert werden könnte. "Ein funktionierendes soziales Netz ist
wichtig für das Wohlbefinden und die psychosoziale Gesundheit. Die
Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Gesellschaft ist deshalb
ein wichtiger Beitrag, um der stark steigenden Zahl psychischer
Erkrankungen zu begegnen" so Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des
Fonds Gesundes Österreich.
Elektronische Medien sind an der Spitze
Telefonate sind mit 80 Prozent das am häufigsten genutzte Medium,
um mit Freunden und Bekannten im Kontakt zu bleiben. Knapp dahinter
liegt schon die E-Mail mit 75 Prozent. Erst an dritter Stelle liegen
mit 63 Prozent persönliche Treffen und gemeinsame Unternehmungen, auf
Platz vier rangieren SMS mit 62 Prozent. Für mehr als die Hälfte der
Befragten (51 Prozent) gehören soziale Netzwerke im Internet - wie
facebook, twitter, xing - schon zum fixen Bestandteil der
Beziehungspflege.
Shopping und Beruf sind die wichtigsten sozialen Treffpunkte
55 Prozent der Menschen treffen beim Einkaufen mit Bekannten aus
ihrer Gemeinde bzw. ihrem Stadtteil zusammen. Mit 54 Prozent fast
gleichauf liegt die Berufstätigkeit an zweiter Stelle. Schon deutlich
abgeschlagen folgen Spaziergänge und Wanderungen (32 Prozent),
Sportaktivitäten (27 Prozent) und Lokal- bzw. Restaurantbesuche (25
Prozent).
Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinde bzw.
im Stadtteil
Welche Maßnahmen halten die Menschen für sinnvoll, um die
Lebensqualität in ihrer Gemeinde/ ihrem Stadtteil zu steigern: Am
häufigsten wünschen sich die Befragten mehr Veranstaltungen und
Feste, an zweiter Stelle rangiert der Wunsch nach mehr Grünflächen.
Gleichauf an dritter Stelle liegen drei weitere
Verbesserungsvorschläge: mehr lokale Einkaufsmöglichkeiten, ein
Ausbau des öffentlichen Verkehrs und mehr Initiativen für Kinder und
Jugendliche. "Das zeigt, dass durch die Gestaltung der Verhältnisse
auf regionaler Ebene die Lebensqualität und die Gesundheit gesteigert
werden können."
Rückfragehinweis:
Mag. Markus Mikl Gesundheit Österreich GmbH Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich Tel.: 01 8950400-16 Mobil: 0664 88508920 E-Mail: [email protected] www.fgoe.org
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/362
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