- 19.01.2010, 16:16:28
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JG-Tauß/Tuncel: Im Nationalenaktionsplan (NAP)-Integration fehlen konkrete Maßnahmen und Finanzierungspläne
Weiters fehlen wichtige gesellschaftspolitische Inhalte, wie die soziale Integration der 2. und 3. Generation
Wien (OTS) - "Es ist bedauerlich, dass mit gesetzlichen
Verschärfungen die
unmenschliche Politik der Ministerin Fekter fortgesetzt wird.",
beurteilen Tina Tauß JG-Bundesvorsitzende und Tülay Tuncel
Bundes-Integrationssprecherin der Jungen Generation in der SPÖ den
präsentierten Nationalenaktionsplan.
"Menschen vor der Einreise nach Österreich zum Deutschkurs zu
verpflichten, geht an realen Gegebenheiten vorbei. Viele Länder haben
keine Strukturen, die das Erlernen der Sprache ermöglichen. Vor allem
Frauen aus Drittländern, die in Bildungsfragen schlecht abschneiden,
kommen wieder zum Handkuss.", so Tuncel. "Dass das Recht auf Familie
gerade von einer christlich-sozialen Partei beschnitten wird, zeigt
wieder einmal das wahre Gesicht der ÖVP. Es geht hierbei um ein
nicht-verhandelbares Menschenrecht."
Gelungene Integration an Strafen anzuknüpfen ist ein falscher
Ansatz. Gerade dieser Ansatz ist auch aus pädagogischer Sicht höchst
umstritten.
"Integration ist ein Querschnittsthema und muss in alle Bereiche
einfließen, nur dann können die Früchte einer gelungenen Politik
erkannt werden. Es ist bedauerlich, dass dieses wichtige Thema beim
Innenministerium angesiedelt ist, welches generell die
Integrationsfrage gemeinsam mit der Sicherheitsfrage diskutiert", so
Tauß abschließend.
Rückfragehinweis:
Junge Generation in der SPÖ
Tina Tauß, Bundesvorsitzende, Tel.: 0664/88461600
mailto:[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/7943
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