• 18.01.2010, 12:26:23
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  • OTS0163 OTW0163

FTI-Strategie: uniko gegen Mittelumverteilung hin zur angewandten Forschung

Wien (OTS) - Mit zunehmendem Unbehagen beobachtet die
Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die
Diskussionsbeiträge zur Ausarbeitung einer Strategie der
Bundesregierung für die Bereiche Forschung, Technologie und
Innovation (FTI). Vor allem die Forderung, die Forschungsprämie von
acht auf zwölf Prozent zu erhöhen, würde angesichts der dafür nötigen
dreistelligen Millionensumme eine Schieflage im Verhältnis zwischen
angewandter Forschung und Grundlagenforschung nach sich ziehen,
kritisiert uniko-Präsident, Rektor Hans Sünkel. "Bei einer
Akzentverschiebung zu Gunsten der Unternehmensforschung besteht die
Gefahr, dass die Grundlagenforschung an den Universitäten als Quelle
der Innovation aus dem Blickfeld gerät."

Diese Sorge ist deshalb begründet, weil die Universitäten schon
jetzt die nahezu gleichzeitige Sistierung der FWF-Overhead-Kosten,
den Wegfall der Zusatzfinanzierung aus dem siebenten Rahmenprogramm
der EU, den Stopp der Erschließung des Patentierungs- und
Lizenzierungspotenzials an den Universitäten (uni:invent- Programm)
sowie einen einjährigen Ausfall des Investitionsprogrammes 2009
verkraften müssen. Sünkel appelliert daher dringend an die
öffentliche Hand, sich ihrer Verantwortung für eine ausgewogene
Verteilung der Forschungsmittel bewusst zu werden und bei der
Erstellung der FTI-Strategie der Grundlagenforschung, und damit den
Universitäten, die notwendige Priorität einzuräumen.

Rückfragehinweis:

Manfred Kadi
   Referent für Öffentlichkeitsarbeit
   Österreichische Universitätenkonferenz
   Liechtensteinstraße 22, 1090 Wien
   Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24
   Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
   Email: [email protected]
   Homepage: www.uniko.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1173

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