- 14.01.2010, 11:49:55
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AKNÖ-Vize DGKS Brigitte Adler: Gesundheitsdienste brauchen mehr Geld
Wien (OTS/AKNÖ) - "Die Beschäftigten der Gesundheitsdienste in
Niederösterreich sichern 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr, die
Sozial- und Gesundheitsbetreuung für Kinder, Behinderte, kranke und
alte Menschen", sagte AKNÖ-Vizepräsidentin DGKS Brigitte Adler
anlässlich des heutigen Aktionstages der
Gesundheitsdienste-Betriebsräte. Adler: "Diese Arbeit wird in
Sonntagsreden, aber nicht am Gehaltszettel gewürdigt. Es ist wohl
kein Zufall, dass es sich um eine Branche mit 90 Prozent Frauenanteil
handelt."
Unter zahlreicher Beteiligung von niederösterreichischen
BetriebsrätInnen, die alle großen Sozial- und Hilfsorganisationen
vertreten, findet heute, Donnerstag, eine Kundgebung in Wien statt,
zu der die zuständige Gewerkschaft GPA-DJP aufgerufen hat.
"PflegerInnen und Sozial-BetreuerInnen bei den privaten
ArbeitgeberInnen sind gegenüber den selben Berufsgruppen in den
Krankenhäusern und im öffentlichen Dienst ohnedies benachteiligt",
unterstützt die AKNÖ-Vizepräsidentin die berechtigten Forderungen
nach einer gerechten Lohnerhöhung.
AKNÖ fordert Konjunkturpaket Pflege
Für eine ausreichende Finanzierung der Sozial- und Gesundheitsdienste
haben in erster Linie die Bundesländer zu sorgen. Adler: "Die Sozial-
und Hilfsorganisationen treten zwar als Arbeitgeber auf, doch diese
werden finanziell selbst knapp gehalten und geben den Druck an die
Beschäftigten weiter." Nach dem milliardenschweren Banken- und
Industriepaket wäre nach Ansicht der AKNÖ ein Konjunkturpaket
Gesundheits- und Sozialberufe dringend notwendig. Adler: "Besser kann
man Geld nicht anlegen als in Kinder-, Alten- und
Gesundheitsbetreuung."
Rückfragehinweis:
AKNÖ-Presse, Peter Sonnberger, Tel. 05-83 8883-1247
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/496
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