• 13.01.2010, 13:29:37
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Energiepreise - SP-Ekkamp ad G-Ellensohn: Wien Energie nimmt soziale Verantwortung sehr ernst

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien Energie arbeitet eng mit
Sozialhilfestellen wie u.a. der Magistratsabteilung 40, der Caritas,
Volkshilfe Wien, Neustart, Schuldnerberatung, Wiener Hilfswerk etc
zusammen, um Härtefälle zu vermeiden. Das Unternehmen weist zudem
immer wieder darauf hin, dass Menschen, die Zahlungsprobleme haben
oder welchen entgegen sehen, sich rechtzeitig im Kundendienstzentrum
melden sollen. Durch flexible Zahlungsmöglichkeiten kann sofort eine
Lösung gefunden werden. Es entstehen dadurch keine Verzugszinsen und
Spesen (Entscheidung im Einzelfall) durch die Zahlungsvereinbarung.
Der Wiener Energieversorger bietet flexible Zahlungsmöglichkeiten und
Unterstützung an. Wien Energie nimmt seine soziale Verantwortung
jedenfalls sehr ernst", stellte Mittwoch der Vorsitzende des
Stadtwerke-Ausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Franz
Ekkamp, zu der Forderung der Grünen nach Energiepreissenkungen für
finanziell schwächere Bevölkerungsschichten fest. Die Stadt selbst,
so der Gemeinderat weiter, unterstütze bekanntlich die finanziell
Schwächeren neben dem laufend monatlich ausbezahlten mit einem
zusätzlichen einmaligen Heizkostenzuschuss von 200 Euro pro Jahr.

Ekkamp wies zudem darauf hin, dass Wien Energie als Unternehmen
auf dem Markt immer im Spannungsfeld zwischen dem
betriebswirtschaftlich Notwendigen und dem sozial Angemessenen
agiere. Eine kostenbewusste und betriebswirtschaftliche
Unternehmensführung sei, so der Gemeinderat, Basis für alle
Leistungen am Markt. Auch speziell für Dienstleistungen, die das
Unternehmen sozial Schwächeren biete. Ekkamp: "Energie-Sozialtarife
sind grundsätzlich ein Instrument der Sozialpolitik. Würde Wien
Energie Billigtarife auf eigene Kosten einführen, müssten dies die
übrigen Strom- und Gaskunden mittragen. Soziale Maßnahmen (worunter
auch Soziale Tarife, Befreiungen, Zuschüsse etc. fallen) sind im Kern
eine politische Fragestellung und nicht eine Frage für Unternehmen",
so der Mandatar.

Ekkamp informierte einmal mehr, dass die Stadt Wien gemeinsam mit
Wien Energie Projekte realisiere, die sozial Schwache unterstützten.
So zum Beispiel die Kühlschrank-Tauschaktion, wo es für
Mobilpassbesitzer in Favoriten einen energiesparenden im Tausch gegen
den alten, Energie fressenden Kühlschrank gab. Ekkamp: "Diese Aktion
wird 2010 ausgeweitet. Ein weiteres erfolgreiches Projekt ist zudem
der gratis Fernwärmeanschluss für Heizkostenzuschuss-Bezieher, der
auch sehr gut angenommen wurde. Damit wird jenen, die sich keinen
Anschluss leisten können, eine umweltfreundliche und günstige
Heizform ermöglicht. Wien Energie, das Energieversorgungsunternehmen
der Stadt, nimmt jedenfalls seine soziale und gesellschaftspolitische
Verantwortung sehr ernst, indem es auch seine Kundinnen und Kunden
bei der sinnvollen Nutzung von Energie ohne Komfortverlust
unterstützt.

Abschließend erläuterte Ekkamp zudem die
Zählpunktpauschale-Befreiung, von denen ebenfalls die finanziell
Schwächeren profitieren. Ekkamp: "Die Zählpunktpauschale dient der
Ökostromförderung und wird vom Netzbetreiber Wien Energie Stromnetz
in der Höhe von 18 Euro pro Jahr eingehoben und an die OeMAG -
Österreichische Abwicklungsstelle für Ökostrom - weitergeleitet.
Einen Anspruch auf Befreiung der Zählpunktpauschale haben
SozialhilfeempfängerInnen, Ausgleichszulagen-EmpfängerInnen,
Niedrigeinkommen-BezieherInnen unter dem jeweils aktuellen
Ausgleichszulagen-Richtsatz, d.h. wenn das Nettoeinkommen 2010
monatlich weniger als 783,99 Euro beträgt", schloss Ekkamp seine
Erläuterungen.

Der Antrag mit den erforderlichen Unterlagen kann übrigens
jederzeit persönlich gestellt werden im Wien
Energie-Kundendienstzentrum im 9. Wiener Gemeindebezirk, Spitalgasse
5-9. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8 bis 15 Uhr, Donnerstag bis
17:30 Uhr, erreichbar mit den Straßenbahnlinien 5, 33, 43 und 44. Die
Verrechnung der Zählpunktpauschale wird ab dem folgenden Monatsersten
eingestellt. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/198

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