• 08.01.2010, 16:31:26
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Homophobe Beschimpfungen nicht tolerieren

Prammer und Heinisch-Hosek gegen verbale Entgleisungen eines FPÖ-Abgeordneten

Wien (OTS/SK) - Mit Entrüstung reagieren Nationalratspräsidentin
Barbara Prammer und Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek auf die
verbalen Entgleisungen des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Werner
Königshofer. "Für mich ist der Kampf gegen jede Art von
Diskriminierung eine Verpflichtung und dazu gehört auch, homophobe
Beschimpfungen nicht zu tolerieren", sagte Prammer. Königshofer, der
den Grünen Tiroler Landtagsabgeordneten Gebi Mair als
"Landtagsschwuchtel" bezeichnete, habe mit dieser beleidigenden
Formulierung die Grenzen des Tolerierbaren deutlich überschritten.
"Eine derartige Ausdrucksweise hat nichts mehr mit politischer
Auseinandersetzung zu tun. Diskriminierung beginnt bei der Sprache
und Politikerinnen und Politiker müssen nicht nur hier eine
Vorbildfunktion erfüllen." ****

Die für Gleichstellung zuständige Ministerin Heinisch-Hosek
bezeichnete die Formulierung Königshofers als "diskriminierend und
entwürdigend". "Solche Äußerungen zeugen von einer intoleranten und
undemokratischen Geisteshaltung und dürfen nicht ignoriert werden",
betonte Heinisch-Hosek. Eine Entschuldigung des FP-Abgeordneten sei
das Mindeste, was in diesem Fall angebracht scheint, so Prammer und
Heinisch-Hosek. (Schluss) rb/cv

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Tel.: 01/53427-275
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