- 22.12.2009, 13:53:33
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ÖH: IV-Umfrage typisches Auftragswerk mit tendenziösen Fragestellungen
Verzerrte Ergebnisse zu Zugangsbeschränkungen
Wien (OTS) - Die ÖH-Bundesvertretung kritisiert die heute von der
Industriellenvereinigung präsentierten Ergebnisse der Umfrage "Der
Reflex auf die Studentenproteste". "Das ist ein typische
Alibi-Umfrage, bei der die die vom Auftraggeber gewünschten
Ergebnisse durch tendenziöse Fragestellungen erreicht werden", ärgert
sich Sigrid Maurer von der ÖH-Bundesvertretung.
"Es ist keine Kunst, dass sich 64 Prozent der Befragten für
Zugangsbeschränkungen aussprechen, wenn in der Frage nur von "zu
vielen Studierenden" die Rede ist, erklärt Thomas Wallerberger vom
ÖH-Vorsitzteam. "Mit einer ernsthaften Lösung der Probleme des
Hochschulbereichs hat das gar nichts zu tun, sondern ist nur billige
Stimmungsmache der Industriellenvereinigung", sind sich Maurer und
Wallerberger einig. "Wir brauchen mehr Studierende, nicht weniger -
das hat inzwischen sogar die Politik erkannt!"
Auch die von der IV geforderten Studiengebühren und das Modell der
staatlichen Kredite für Studierende lehnt die ÖH-Bundesvertretung ab.
"Nur ein freier Hochschulzugang ist ein fairer Hochschulzugang", so
ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/144
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