- 22.12.2009, 13:49:07
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"2010 mit Ungerechtigkeit und mangelnder Solidarität aufräumen!"
Ein Adventspiel der anderen Art mit Landesparteichef Josef Ackerl:
Linz (OTS) - Die SPÖ Oberösterreich lud heute zu einem Adventspiel
der anderen Art, bei dem die Auswirkungen des Neoliberalismus, die
zur aktuellen Wirtschaftskrise geführt haben, auf einer
improvisierten Bühne an der Ecke Landstraße/Harrachstraße in Linz
dargestellt wurden.
"In den letzten 20 Jahren wurde uns ständig eingetrichtert, die
Gesetze der Wirtschaft seien die allein selig machenden. Der
Neoliberalismus wurde fast zur Religion erklärt. Mit der heutigen
Aktion wollten wir symbolisieren, welches Denken, welche
Geisteshaltung für die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise
verantwortlich ist. Die Antwort liegt klar auf der Hand: Es war der
Neoliberalismus mit seinem Gebot "Mehr privat - weniger Staat", dem
Dogma, dass es in einem liberalisierten Markt keine Regeln braucht",
erläutert Landesgeschäftsführer Christian Horner, den Hintergrund
dieser etwas anderen Adventgeschichte.
Landesparteivorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl präsentierte
anschließend das "Manifest der Zukunft" (siehe pdf-Datei im Anhang)
und machte damit deutlich, dass die oö. SozialdemokratInnnen mit den
Ungerechtigkeiten und der mangelnden Solidarität aufräumen wollen. Es
gehe darum, jene Menschen zu stärken, die von ihrer Arbeit leben
müssen und mit ihrem Einkommen auch ein Auskommen finden müssen.
"Nicht nur beim Klima muss es ein Umdenken geben, auch das soziale
Klima muss sich wieder verbessern. Wir wollen keine Arbeitslosigkeit
und auch keine Armut, die durch Arbeit entsteht", betonte Ackerl und
wünschte allen Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern gute
Gesundheit und viel Energie, damit diese Auseinandersetzung im Jahr
2010 erfolgreich geführt werden kann.
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