• 22.12.2009, 13:26:23
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  • OTS0144 OTW0144

PhysiotherapeutInnen warnen vor dubiosen Therapieangeboten bei verschobenen Halswirbeln

Wien (OTS) - Die so genannte "Atlasprofilax-Methode", die immer
wieder von gewerbli-chen, nicht medizinisch befähigten Kräften zur
Korrektur des vermeint-lich verschobenen oder ausgerenkten ersten
Halswirbels (Atlas) angebo-ten wird, birgt für die KonsumentInnen ein
erhebliches Gesundheitsrisi-ko. Dies wurde nun auch in einem Urteil
des Wiener Handelsgerichts in 1. Instanz festgestellt.

Anlass war die Klage des Berufsverbandes der PhysiotherapeutInnen
Öster-reichs, Physio Austria, gegen eine selbstständige
"Energetikerin", die "At-lasprofilax-Anwendungen" mit Hilfe eines
elektrischen Vibrationsmassagegerätes anbot und durchführte.

Laut medizinischem Gutachten, das im Zuge des Prozesses eingeholt
wurde, handelt es sich dabei allerdings nicht um eine - wie die
Bezeichnung vermuten lässt - Vorsorge- (Prophylaxe-) Methode, sondern
um eine Krankenbehandlung, die "ohne vorherige Röntgenuntersuchung,
Sicherheitstests und Hinterfragen eventueller Kontraindikationen ein
nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko" für die Behandelten darstellt.
Eine solche Behandlung ist nach umfassender medi-zinischer Abklärung
daher ÄrztInnen und nach deren Anordnung Physiothera-peutInnen
vorbehalten und nur von diesen vorzunehmen, warnt Physio Austria.

Rückfragehinweis:

Physio Austria
   T: +43 (0)1 587 99 51-0
   E: [email protected]
   
   RHIZOM PR
   T: 02230/2791
   M: 0664/103 54 21
   E: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1411

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