• 21.12.2009, 08:33:13
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Vorarlberger Finanzführerschein auf Erfolgskurs

Schon mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche sind "fit fürs Geld"

Bregenz (OTS/VLK) - "Der Vorarlberger Finanzführerschein ist zu
einem Markenzeichen für vernünftigen und verantwortungsbewussten
Umgang mit Geld geworden", sagt Landesrätin Greti Schmid in einer
Zwischenbilanz nach beinahe vier Jahren Projektarbeit. Der
Finanzführerschein ist mittlerweile in Schulen, vielen Lehrbetrieben,
Einrichtungen des AMS und in der Jugendarbeit des Landes bestens
bekannt und immer mehr Kinder und Jugendliche in Vorarlberg sind "Fit
fürs Geld". Im Mai 2009 hat Schmid bereits den 3.000.
Finanzführerschein überreicht, im kommenden Jahr wird das Erreichen
der 4.000er-Marke erwartet.

"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, den
Kindern und Jugendlichen in finanziellen Dingen ein gutes Rüstzeug in
Form von Wissen mitzugeben", so Schmid. Umso erfreulicher sei es,
dass sich das österreichweit nach wie vor einzigartige Angebot des
Vorarlberger Finanzführerscheins auch in der derzeitigen Situation
weiter auf Erfolgskurs befindet.

Im Rahmen des Projektes werden Kinder und Jugendliche in drei
Stufen jeweils altersgerecht über die Risiken und Gefahren des
unbedachten Umganges mit Geld informiert. So gibt es einen
Finanzführerschein für die Elf- und Zwölfjährigen, darauf aufbauend
einen weiteren für 14- und 15-Jährige sowie schließlich ein
entsprechendes Angebot für 16- bis 18-Jährige.
In den ersten drei Jahren wurden 722 Workshops an 114 Institutionen
durchgeführt - mit insgesamt mehr als 7.800 Jugendlichen. Bei den
Veranstaltungen geht es nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger
vorzutragen, sondern vielmehr ist es wichtig, dass die Meinungen und
Ansichten der jungen Menschen zu den Themen Konsum, Handy, Auto,
Wohnen und Freizeit in die gemeinsame Arbeit einfließen und
besprochen werden, erläutert Peter Kopf von der IfS-Schuldenberatung,
die mit der Koordination des Vorarlberger Finanzführerscheins
beauftragt ist.

Dass der Vorarlberger Finanzführerschein ein derart großer Erfolg
wurde, ist laut Landesrätin Schmid vor allem der guten Zusammenarbeit
von wichtigen Vorarlberger Partnern zu verdanken. Das Land Vorarlberg
stellt im kommenden Jahr 85.800 Euro für das Projekt zur Verfügung.
Darüber hinaus wird diese Initiative finanziell auch vom
Arbeitsmarktservice Vorarlberg, der Arbeiterkammer Vorarlberg, der
Wirtschaftskammer Vorarlberg sowie den vier Vorarlberger Banken Hypo,
Raiffeisen, Sparkasse und Volksbank getragen.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-20190
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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