• 17.12.2009, 11:49:54
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AK kritisiert: KonsumentInnen-Geld wird in unrentablen Biogasanlagen verbrannt

ARGE Kompost verwechselt Bauernförderung mit Klimapolitik

Wien (OTS) - Die AK ist für den Ausbau effizienter und innovativer
erneuerbarer Energieformen wie Wasser- oder Windkraft und weist damit
die Behauptungen der ARGE Kompost aufs Schärfste zurück. Wofür die AK
nicht steht, ist die Fortsetzung von unwirtschaftlichen und
ökologisch wenig ergiebigen Technologien. Es ist keine
zukunftsweisende Klimapolitik, wenn von KonsumentInnen finanzierte
Fördergelder in unrentable Biogasanlagen verschleudert werden, die
größtenteils Nahrungsmittel verbrennen, kritisiert die AK. Außerdem
schaffen kleine Biogasanlagen kaum Arbeitsplätze.

Die AK rechnet vor: Mit dem von Biogasbetreibern gewünschten Preis
von 19,5 Cent pro Kilowattstunde bekommen die Betreiber selbst auf
Basis der vorsichtigsten Gutachten einen Mehrgewinn von rund 1,7
Millionen Euro über die Anlagenlaufzeit gesichert. Die AK geht sogar
von Überförderungen von mehr als zwei Millionen Euro aus - das geht
auf Kosten der KonsumentInnen und des gesamten Ökostromausbaus.

Auch bei der Ökobilanz schneiden die Biogasanlagen schlecht ab:
Nicht nur, dass oft ozonschädigende Methangase freigesetzt werden,
sind sie auch eine der teuersten Formen, um CO2 zu vermeiden: Eine
Tonne CO2 durch Biogas zu vermeiden, kostet 270 Euro, bei Windkraft
nur 60 Euro.

Bauernförderung soll weiterhin durch Argrarmittel erfolgen und
nicht unter dem Deckmäntelchen des Klimaschutzes. Damit wird
verhindert, dass sich nachhaltige, innovative
Energiegewinnungstechnologien durchsetzen, sagt die AK.

Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at

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