Druckbranche: Neuer Kollektivvertrag unterzeichnet
Über ein Jahr haben die Sozialpartner des Grafischen Gewerbes um einen neuen Kollektivvertrag gerungen, knapp vor Weihnachten wurde endlich Einigkeit erzielt.
Wien (OTS) - Nach überaus langen und schwierigen Verhandlungen
konnte am 15. Dezember eine Einigung über einen neuen
Kollektivvertrag zwischen der Gewerkschaft der Privatangestellten,
Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und dem Verband Druck &
Medientechnik erzielt werden.
Die Druckbranche in Österreich (derzeit werden etwa 12.500
Mitarbeiter beschäftigt) ist seit Jahren von einem starken
Strukturwandel gekennzeichnet und muss sich einem immer stärker
werdenden internationalen Wettbewerb stellen. Die Änderungen im neuen
Kollektivvertrag sollen den Standort Österreich sichern und
Entlastungen für die Zeit der Krise bringen.
Die Verhandlungsdauer von über einem Jahr zeigt, dass mit dem
Ergebnis ein Kompromiss erzielt werden konnte, für den beiden Seiten
an die Grenze des Zumutbaren gegangen sind.
Ing. Rudolf Cuturi, Präsident des Verbandes Druck & Medientechnik,
zum neuen Kollektivvertrag: "Es waren zähe Verhandlungen, aber die
Atmosphäre war meistens sachlich und konstruktiv. Das Ergebnis zeigt,
dass in Österreich die Sozialpartnerschaft nach wie vor
funktioniert."
Der Vorsitzende des Wirtschaftsbereiches Druck, Kommunikation,
Papierverarbeitung in der GPA-djp Franz Bittner, sieht die
Vereinbarung "als die Möglichkeit des Machbaren, wobei auf die
wirtschaftliche Situation der Unternehmungen wie auch deren
Beschäftigte Rücksicht genommen wurde".
Mit den kollektivvertraglichen Veränderungen soll es der Branche
möglich gemacht werden, im internationalen Wettbewerb zu bestehen und
Arbeitsplätze in Österreich abzusichern.
Kontakt & weitere Informationen
Verband Druck & Medientechnik
Mag. Christian Handler
T 01 / 512 66 09
E verband@druckmedien.at
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at














