• 14.12.2009, 15:29:54
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Erfolgreiche Rettungsaktion sichert Zukunft der Hypo

LH Dörfler, LR Martinz und LR Dobernig präsentierten Verhandlungsergebnisse Kärntens nach der Rettung der Hypo Group Alpe Adria

Klagenfurt (OTS/LPD) - Im Rahmen einer Pressekonferenz
präsentierten heute, Montag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LR
Josef Martinz als Aufsichtsratsvorsitzender der Landesholding und
Finanzreferent LR Harald Dobernig die Ergebnisse des 17stündigen,
dramatischen Verhandlungsmarathons zur Rettung der Hypo Group Alpe
Adria (HGAA), die zu 100 Prozent verstaatlicht wird.

Seitens des Landes wird bis zum 30. Juni 2010 ein Betrag von 200
Millionen Euro eingebracht. 150 Millionen werden von der
Landesholding zwischenfinanziert, sie sollen bis 2017 durch vom Bund
erhaltene Haftungsprovisionen abgedeckt werden. Die weiteren 50
Millionen stammen aus dem Ergänzungskapital, welches sich bereits in
der Bank befindet, und werden in Eigenkapital gewandelt. Seitens des
Freistaates Bayern fließen 825 Millionen und seitens der GRAWE 30
Millionen Euro in die Rettung. Seitens des Bundes kommen 450
Millionen Euro.

Alle drei Landespolitiker hoben unisono die schwierigen aber
professionellen Verhandlungen mit Österreichs Finanzminister Josef
Pröll und Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon hervor. "Beide
bewiesen Klasse und Verantwortung und haben Charakter und Format
gezeigt", lautete ihr Urteil. Der Zugriff auf das Kernkapital des
Landes, den Zukunftsfonds, und die AHP- oder KELAG-Anteile konnten
damit abgewehrt werden. Für Dobernig standen diese Vermögenswerte des
Landes von Anfang an stets nicht zur Disposition.

"Wir sind geschafft, haben es geschafft die Bank zu retten",
betonte der Landeshauptmann. Dörfler sprach von einem Riesenerfolg
beim Verhandlungsergebnis. "Wir konnten die geforderte Summe von 500
Millionen auf 200 Millionen Euro drücken". Die Zukunft der Bank sei
gesichert, die Mitarbeiter könnten wieder ruhig schlafen und die
Kunden hätten Sicherheit für ihr Geld, so der Landeshauptmann.

"Ein riesengroßer Kelch ist an uns vorübergegangen und wir haben
Lösungskompetenz bewiesen ", schilderte Martinz die vergangenen zwei
Verhandlungstage. Mit der Lösung habe der Bankplatz Kärnten wieder
seine Sicherheit. Durch die Übernahme des Bundes gäbe es auch kein
Bedrohungsszenario im Bezug auf die 18 Milliarden Landeshaftung
mehr. Martinz bekräftige auch, dass die Bayern seit dem Kauf der
Bank, und bis zum gestrigen Tag ein guter Partner gewesen seien. "Sie
haben über 3,5 Milliarden nach Kärnten gepumpt", so Martinz.

Für Dobernig geht die Bank nun mit der entsprechenden
Kapitalausstattung in eine gute Zukunft. Der Finanzreferent
versicherte, dass das Land die Bank nicht wechseln werde. "Sie bleibt
unsere Hausbank und unser Geschäftspartner", bekräftigte er. Dobernig
geht auch davon aus, dass der Vorstand, der bis zum Jahr 2013
bestelltt wurde, vorläufig bleibt.

Zu dieser Presseaussendung stehen honorarfreie Fotos in
Druckqualität auf www.ktn.gv.at (Slideshow beim entsprechenden
Artikel) zum Download zur Verfügung. Fotohinweis: LPD/Bodner
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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