- 11.12.2009, 10:20:30
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BesetzerInnen und ÖH fordern Öffnung des Hochschuldialogs
Partizipation aller Betroffenen muss ermöglicht werden - Studierende legen Konzepte auf den Tisch
Wien (OTS) - Die zuständige Arbeitsgruppe (AG Mittwoch) der
besetzten Universitäten Österreichs fordert, gemeinsam mit der ÖH
Bundesvertretung, eine transparente Gestaltung des Dialogs
Hochschulpartnerschaft. Die Organisation der Arbeitsforen muss die
gleichberechtigte Einbeziehung aller Betroffenen ermöglichen. Die
Studierenden der Protestbewegung haben für die Gewährleistung einer
offenen und partizipativen Arbeitsform ein mehrstufiges Konzept
erstellt. Denn wir können es uns nicht leisten, diese Diskussion ohne
Einbindung breiter Bevölkerungsschichten zu führen.
Für einen breit angelegten Diskussionsprozess sind regelmäßige
offene Veranstaltungen nötig, deren Ergebnisse die Grundlage für die
Arbeitsforen bilden. Diese sollen regelmäßig im Vorfeld der
Arbeitsforen stattfinden und mithilfe erprobter Methoden ("Open
Space", "RTSC-Konferenz") gestaltet werden. Außerdem fordern wir, die
gesamte Debatte öffentlich zu führen. Dazu gehört auch eine
Live-Übertragung aller Sitzungen.
Gleichzeitig braucht es eine Webplattform auf der die
Zwischenergebnisse und die Arbeit der Foren veröffentlicht und
diskutiert werden können. Die partizipative Webplattform "Deine
Bildung" basiert auf einem bewährten System das schon vom BMWF im
Rahmen der "Forschungsstrategie 2020" genutzt wurde.
Die AG Mittwoch und die ÖH Bundesvertretung fordern des Weiteren
die Regierung auf, nach dem jetzigen Weckruf nicht erneut in einen
zehnjährigen Dornröschenschlaf in Sachen Bildungspolitik zu fallen.
Dem Hochschuldialog fehlt es vor allem an Verbindlichkeiten und es
bleibt abzuwarten ob Ergebnisse aus dem Diskussionsprozess auch
wirklich umgesetzt werden.
Rückfragehinweis:
AG Mittwoch der besetzten Universitäten Österreichs
0664/210 38 44
[email protected]
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