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OTS0318   10. Dez. 2009, 18:14

Keck: "Wichtiger und großer Schritt für Tierschutz"

SPÖ-Tierschutzsprecher erfreut über Fünf-Parteien-Antrag zur Verbesserung der Tierschutzes auf EU-Ebene


"Österreich hat das beste europäische
Tierschutzgesetz und das beste europäische Tiertransportgesetz",
bekräftigte SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck heute, Donnerstag, im
Nationalrat. Mit den heutigen Beschlüssen habe man einen "wichtigen
und großen Schritt für den Tierschutz" gemacht. Erfreut zeigte sich
Keck über den Fünf-Parteien-Antrag auf Initiative der SPÖ zur
Verbesserung des Tierschutzes auf EU-Ebene, der Verbesserungen der
Tierschutz-Standards und auch besseren Schutz der Tiere beim
Transport bringe. Positiv sei u.a. auch die Umsetzung des generellen
Importverbots von Robbenfellen und Robbenprodukten in allen
EU-Mitgliedsstaaten sowie das EU-weite Verbot von Hunde-, Stier- und
Hahnenkämpfen. Der SPÖ-Tierschutzsprecher sprach sich für die Zukunft
dafür aus, "sich parteiübergreifend zusammenzusetzen, und Maßnahmen
zum Schutz der Tiere intensiv zu diskutieren und Parteipolemik
wegzulassen". ****

Zur Empfehlung des Tierschutzrates hinsichtlich einer einschlägigen
Ausbildung von Hunden erklärte Keck, dass der Tierschutzrat hier
"drei Schritte hinter der Arbeit des Ministeriums und der
Tierschutzsprecher" zurückliege. Denn es gebe im Ministerium bereits
eine Arbeitsgruppe mit vielen Experten, die sich mit der Ausbildung
von Hunden und einem Berufsbild für Hundetrainer befassen. "Das
Ministerium mit unserem Minister Alois Stöger ist am richtigen Weg,
ein tierschutzkonformes Papier zu erarbeiten, das auch für die
Trainer geeignet ist", so Keck.

Zum Thema illegale Tiertransporte an den alten Grenzübergängen
vermerkte Keck, dass hier die Problematik gegeben sei, dass diese
Transporte meistens in PKW-Kofferräumen erfolgen. "Und da helfen
Kontrollen an den Grenzen nichts, denn es müsste jeder PKW
aufgehalten werden", so Keck. Daher plädiere er dafür, Maßnahmen
anzudenken und auszuarbeiten, die es ermöglichen würden, die PKW von
jenen Menschen zu beschlagnahmen, die Tiere illegal in den
Kofferräumen ihrer Fahrzeuge schmuggeln, so Keck abschließend.
(Schluss) mb

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OTS0318 2009-12-10 18:14 101814 Dez 09 NSK0012 0297



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