- 09.12.2009, 22:10:40
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Dreidel, Latkes und Sufganiot - "Chanukka der offenen Tür" mit Israels Popstar Idan Raichel
Wiener jüdische Gemeinde öffnet am 13. Dezember 2009 wieder ihre Türen
Wien (OTS) - Aus Anlass des jüdischen Chanukkafestes, des
traditionellen Lichterfestes, lädt die Israelitische Kultusgemeinde
Wien am Sonntag, den 13. Dezember 2009, wieder zu einem Tag der
offenen Tür - diesmal am Campus der IKG in 1020 Wien, Simon
Wiesenthal-Gasse 5.
Erstmals wird die (dritte) Chanukka-Kerze - des insgesamt achttägigen
Chanukkafestes - in der neuen Synagoge der Zwi Perez Chajes Schule
angezündet. Dies soll nicht nur feierliche Gelegenheit sein, allen
Interessierten Religion, Brauchtum und Tradition des Judentums nahe
zu bringen, sondern auch über heutige Aufgaben, Organisationen und
Wirken der IKG zu informieren.
Lernen Sie die IKG und ihre Abteilungen kennen, nehmen Sie an einer
Führung durch das neue Maimonides-Zentrum teil und genießen Sie ein
anspruchsvolles musikalisches Programm mit Oberrabbiner Eisenberg,
dem Wiener Jüdischen Chor, "Frejlech", Aliosha Biz, Sveta Kundish -
und unserem Stargast aus Israel "Idan Raichel Solo Concert".
Chanukka-Spezialitäten, Krapfen und Kartoffelpuffer, sowie Punsch
bilden den kulinarischen Teil des Nachmittags. Für Kinderbetreuung
während der gesamten Veranstaltung ist gesorgt.
'Chanukka der offenen Tür'
Sonntag, 13. Dezember 2009, 14 - 19 Uhr
IKG-Campus Simon-Wiesenthal-Gasse 5, 1020 Wien.
Wir würden uns über Ankündigung und Berichterstattung in Ihrem Medium
freuen und stehen gerne für weitere Anfragen zur Verfügung.
Hintergrundinformation: Im Jahre 167 v.Z. gelang es einer Gruppe
jüdischer Widerstandskämpfer im heutigen Israel, die damals dort
herrschenden griechischen Besatzer zu vertreiben. Diese hatten den
Tempel in Jerusalem entweiht, indem sie dort ihre Götterstatuen
aufstellten und unreine Tiere opferten. Der Aufstand dauerte mehrere
Jahre und wurde von fünf Brüdern angeführt, die sich den Beinamen
Makabim, die Makkabäer, gaben. Zur Erinnerung an die Vertreibung der
Griechen aus Jerusalem und die Wiedereinweihung des Tempels wird
Chanukka acht Tage lang gefeiert.
Eine Legende erzählt, dass nach der Befreiung im Tempel noch ein
versiegelter Krug heiligen Öls gefunden wurde, mit dem man den großen
siebenarmigen Leuchter (Menorah) entzündete. Obwohl die Ölmenge
eigentlich nur für einen Tag gereicht hätte, brannte die Menorah acht
Tage lang. Zu Chanukka wird daher auf einem achtarmigen Leuchter, der
Chanukkiah, an jedem Tag des Chanukka-Festes eine Kerze mehr
angezündet, bis am achten Tag alle acht Chanukka-Kerzen brennen. Da
Öl beim Chanukka-Wunder eine so große Rolle spielte, ist es üblich,
Speisen zu servieren, die in Öl zubereitet wurden.
Rückfragehinweis:
Israelitische Kultusgemeinde Wien
Sonia Feiger
Chefredaktion "Die Gemeinde"
Tel. 01/53104 270, Mobil: 0676/844 512 500
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