• 09.12.2009, 18:09:30
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Bundeskanzler Faymann: "Wir stehen zu unseren Beschäftigten und geben das Mögliche"

Abschluss bringt öffentlich Bediensteten ein Plus von 0,9 Prozent, kleinere Einkommen bekommen in Relation mehr zur Kaufkraftstärkung

Wien (OTS) - "Die Verhandlung über die Beamtengehälter wurden nach
intensiven Diskussionen erfolgreich abgeschlossen", berichtete
Bundeskanzler Werner Faymann bei der Pressekonferenz nach den
Gehaltsverhandlungen mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD).
Die Verhandlungen wurden im Beisein der Ministerin für den
Öffentlichen Dienst, Gabriele Heinisch-Hosek, Finanzminister Josef
Pröll und Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka mit GÖD-Vorsitzenden
Fritz Neugebauer und Kollegen geführt. "Wir haben in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten einen Abschluss erzielt, der sparsam ist, aber
dennoch Empfängern kleinerer Einkommen eine Stärkung der Kaufkraft
sichert."

Allen Gehaltsgruppen werde die Inflationsrate von 0,9 Prozent
abgegolten, dazu komme ein monatlicher Euro-Fixbetrag. Dieser wirkt
bei niedrigen Einkommen in Relation höher als für Spitzengehälter,
dadurch sei eine soziale Staffelung als Teil des Abschlusses
umgesetzt worden.

Details würden noch berechnet, aber insgesamt müssen sich die
Erhöhungen im dafür vorgesehenen Budgetrahmen von 111 Millionen Euro
bewegen, sagte Finanzminister Pröll. Von dieser Gehaltsrunde sind
rund 210.000 öffentlich Bedienstete des Bundes betroffen, die
Gehaltsverhandlungen der Länder folgen und werden sich daran
orientieren.

"Das ist der drittniedrigste Abschluss bei Gehaltsverhandlungen im
Öffentlichen Dienst seit 40 Jahren", so Pröll, "und der niedrigste im
Vergleich zu allen anderen Branchen."

"Es geht um relativ sichere Jobs, das haben wir in Rechnung
gestellt", sagte Bundeskanzler Faymann, "trotzdem müssen wir unseren
Beschäftigen auch zeigen, dass wir ihre Arbeit schätzen und hinter
ihnen stehen. Wir haben das Mögliche gegeben, aber sind auch nicht
darüber hinausgegangen."

Rückfragehinweis:
Mag. Leo Szemeliker
Pressesprecher
Kabinett des Bundeskanzlers
Tel.: +43 1 531 15-2090
Mobil: +43 664 282 25 00

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