- 09.12.2009, 13:35:17
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Interner Arbeitsmarkt bei ÖBB
Ziel: "Mitarbeiter länger beschäftigen"
Wien (OTS) - Bereits im August starteten die ÖBB ein internes
Projekt, das den Arbeitstitel "Konzernarbeitsmarkt" trägt. Mit diesem
Projekt werden verschiedene Ziele verfolgt - vom strategischen
Personaleinsatz bis hin zur Erhöhung des durchschnittlichen
Pensionsantrittsalters. Im Frühjahr 2010 soll der interne
Arbeitsmarkt starten.
Gesellschaftsübergreifender Arbeitsmarkt
Mit Frühjahr 2010 soll der Konzernarbeitsmarkt seine Tätigkeit
aufnehmen. Die Details zu Strukturen und rechtlicher Ausgestaltung
werden aktuell erarbeitet. Mit dem Projekt werden verschiedene Ziele
verfolgt:
? Stärkung des konzerninternen Personalausgleiches
? Schaffung der dafür erforderlichen Strukturen
? Erhöhung der Vermittlungsrate auf 75%
? Sicherung der Finanzierungsbasis
Die ÖBB haben rund 42.000 Mitarbeiter, die alle über sehr viel
internes, eisenbahn- spezifisches Know-how verfügen, das nicht auf
dem freien Markt zugekauft werden kann. Auf dieses Know-how will man
mit dem internen Arbeitsmarkt zurückgreifen. Schon derzeit gibt es
interne Maßnahmen. Das System soll nun verstärkt und verbessert
werden, um den wirtschaftlichen Anforderungen noch besser gerecht
werden zu können. Dadurch wird auch erreicht, dass das
Pensionsantrittsalter steigt und somit den Forderungen nach
Einsparungen Rechnung getragen.
Personalbedarf besteht vor allem im Kunden- und Servicebereich.
Dieser Bereich könnte mit Arbeitskräften aus dem internen
Arbeitsmarkt ausgebaut werden. Denkbar ist auch eine interne
Weiterentwicklung vom Verschieber zum Lokführer oder Zugbegleiter.
Das sind nur exemplarische Beispiele. Ziel ist es, aus den Mengen
"Arbeitskraft" und "Arbeitsplatz" möglichst viele Synergien zu
gewinnen. Ziel ist es, das vorhandene Arbeitskräftepotential für neue
Aufgaben zu rüsten.
Rückfragehinweis:
ÖBB Holding AG
Dr. Verena Radlingmayr
Tel.: 01 93000 44089
mailto:[email protected]
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