• 01.12.2009, 14:14:23
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  • OTS0262 OTW0262

Maier zu ÖBB: Liste der Kundenunzufriedenheit nicht enden wollend

Tätigkeitsbericht 2008 der Schienen-Control GmbH im Verkehrsausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Liste der Kundenunzufriedenheit mit den
Leistungen der ÖBB ist nicht enden wollend. Nun belegt dies auch ein
von der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie
vorgelegter Bericht der Schienen-Control GmbH (SCG) für das Jahr
2008, welcher heute im Verkehrsausschuss des Nationalrats diskutiert
wird. Die Auflistungen der Beschwerden beim Thema Kundenzufriedenheit
und Pünktlichkeit schließen nahtlos an eine bereits im Vormonat
veröffentlichte Umfrage der Arbeiterkammer an. Tatsache ist, dass
akuter Handlungsbedarf zur Steigerung der Zufriedenheit der Kunden
besteht, stellte heute, Dienstag, ÖVP-Infrastruktursprecher Dr.
Ferdinand Maier fest. ****

"Grundtenor des Berichts ist ein tendenzieller Anstieg der
Beschwerden, die fast zur Gänze den Bereich des Personenverkehrs
betreffen. Hauptkritikpunkt bilden bei den Fahrgästen Verspätungen,
die vor allem Pendler betreffen, die tagtäglich auf die Leistungen
der ÖBB angewiesen sind. Diese zunehmenden Ärgernisse und Probleme
können nicht einfach hingenommen werden", ortet Maier massiven
Handlungsbedarf.

Fortgesetzt wird die Liste mit Beschwerden über unzureichender
Ausstattung und schlechte Qualität der Zuggarnituren und der
Bahnhöfe. "Verschmutzte Waggons, überfüllte Züge und Kritik am
Wagenmaterial oder die Zustände der Bahnhöfe werden im Bericht
angesprochen", zählt Maier auf.

Der ÖVP-Verkehrssprecher sieht in dem Bericht eine bereits
durchgeführte Umfrage der Arbeiterkammer vom Vormonat bestätigt.
"Zwei unabhängig voneinander vorliegende Papiere bringen es auf den
gleichen Punkt: Pendler und Fahrgäste sind in einem hohen Maß mit den
Leistungen der Bahn unzufrieden. Diesen Umstand kann man nicht
einfach so stehen lassen", so Maier, der seine Forderung, einen
Krisengipfel einzuberufen, erneuert. "Mit dem Management,
Belegschaftsvertretern, Kunden, Pendlerinitiativen und ausländischen
Experten müssen die aktuelle Situation analysiert und entsprechende
Maßnahmen beschlossen werden. Wir müssen endlich die Notbremse ziehen
und handeln, sonst springt uns dieses Unternehmen aus den Schienen",
schloss Maier.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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