• 30.11.2009, 14:07:40
  • /
  • OTS0203 OTW0203

Von wegen Politikverdrossenheit - Schülerunion übergibt Bürgerinitiative "Demokratie macht Schule" an NR-Präsidentin Prammer

6.340 Unterstützer für mehr Schülermitbestimmung an Schulen und Einführung von gesetzlichen Schülerparlamenten

Wien, 30. November 2009 (OTS) - Die Österreichische Schülerunion
hat heute Vormittag ihre erfolgreich durchgeführte Bürgerinitiative
"Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht" den
Medien präsentiert und im Anschluss Nationalratspräsidentin Prammer
übergeben. Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion, zeigt sich
über das Ergebnis erfreut: "Der Erfolg der Bürgerinitiative
'Demokratie macht Schule - MEINE MEINUNG ist nicht wuascht' liefert
den Beweis: Nicht nur die Studentinnen und Studenten wollen
Veränderung im Bildungssystem, auch die Schülerinnen und Schüler
sehnen sich nach einer schülerfreundlichen Schulpolitik. Der
Unterschied jedoch ist: Während sich die Studenten mit
Demonstrationen und utopischen Forderungen bemerkbar machen, tragen
wir die Themen, die den Schülerinnen und Schülern unter den Nägeln
brennen, ins Parlament. Unsere Bürgerinitiative hat die Mindestzahl
von 500 Unterschriften mit knapp 3.500 dokumentierten Unterschriften,
zuzüglich 3.000 weiterer Unterstützer, beachtlich überschritten und
wird in den nächsten Wochen im Petitionsausschuss des Nationalrats
behandelt." ****

Auch Bundesschulsprecherin Pia Bauer unterstreicht die Bedeutung der
Bürgerinitiative: "Das Präsidium der Bundesschülervertretung hat mit
seinem Beschluss, die Initiative 'Demokratie macht Schule - MEINE
MEINUNG ist nicht wuascht!' zu unterstützen, ein klares Zeichen in
Richtung mehr Demokratie in unserem Schulsystem gesetzt. Jetzt wird
sich zeigen, ob die Politik damit umgehen kann, dass wir ihnen einmal
die Themen vorgeben."

Die Hauptforderungen der Bürgerinitiative "Demokratie macht Schule -
MEINE MEINUNG ist nicht wuascht!" lauten:

- Mitbestimmung des Schulgemeinschaftsausschusses (SGA) bei der
Direktorenbestellung

- Einführung von Landesschulgemeinschaftsausschüssen,
Bundesschulpartnerrat und Österreichischem Schülerparlament

- Einsparung in der Schulverwaltung - mehr Geld für uns Schülerinnen
und Schüler

"Die Verantwortlichen in der Politik haben konstruktive Vorschläge
eingefordert, hier sind sie. Jetzt wird sich zeigen, ob sinnvolle
Verbesserungsvorschläge auch ernstgenommen werden oder ob man
wirklich einen Hörsaal oder eine Schule besetzen muss, um gehört zu
werden. Wenn ja, wäre das wirklich ein Armutszeugnis", so Möllner und
Bauer abschließend.

Die Forderungen der Bürgerinitiative im Detail:
http://public.ftp.schuelerunion.at/buergerinitiative/buergerinitiativ
e.pdf

Pressephoto mit NR-Präsidentin Prammer:
http://public.ftp.schuelerunion.at/buergerinitiative/bi_parlament.jpg

Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis:
Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion,
Tel.: 0676/888 75 100; Mail: oliver.mö[email protected]
Stephan Mlczoch, Pressesprecher der Schülerunion,
Tel.: 0676/888 75 109; Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OVN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel