• 30.11.2009, 11:17:28
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Online-Umfrage von Frau in der Wirtschaft zeigt: Österreichs Unternehmerinnen bieten der Krise die Stirn

Fiw-Bundesvorsitzende Fürntrath-Moretti: Politik ist gefordert, Optimismus mit Wachstumsmaßnahmen zu unterstützen

Wien (OTS/PWK943) - Österreichs Unternehmerinnen lassen sich
von der Krise nicht beeindrucken - und legen eine ordentliche
Portion Optimismus an den Tag. Das zeigt die neue Konjunkturumfrage
von Frau in der Wirtschaft. In einem Zeitraum von insgesamt 4 Wochen
nahmen 2.918 Unternehmerinnen an diese Umfrage teil.

Auf die Frage: "Wie schätzen Sie die künftige wirtschaftliche
Entwicklung ein?" antworten enorme 48 Prozent mit "eher gut". Ein
gutes Drittel (36 Prozent) zeit sich eher skeptisch. Ebenfalls
positiv: Zwei Drittel der Unternehmerinnen (67 Prozent) sind nicht
von größeren Unternehmen wirtschaftlich abhängig, was sie selbst
krisenfester macht. Und 60 Prozent der Unternehmerinnen geben an,
dass die Nachfrage nach den eigenen Produkten und Dienstleistungen in
Zukunft eher steigen wird.

Trotzdem stellen die befragten Frauen in der Wirtschaft Realismus
unter Beweis: Denn 47 Prozent geben zu Protokoll, dass der Höhepunkt
der Krise noch bevorsteht, 26 Prozent sehen ihn bereits als
überschritten.

Auch die Politik ist gefordert: An erster Stelle steht die
Forderung nach der Senkung der Lohnnebenkosten, ebenso wünschen sich
Unternehmerinnen weniger Bürokratie bei der Vergabe von Fördermitteln
sowie eine steuerliche Geltendmachung des Arbeitsplatzes im
wohnungsverband. Und sie fordern Erleichterungen durch den
PKW-Vorsteuerabzug sowie die Abschaffung der Kreditvertragsgebühr.

In Puncto Vereinbarkeit Familie und Beruf wird ebenfalls
Handlungsbedarf gesehen: die steuerliche Absetzbarkeit der
Kinderbetreuungskosten soll auch auf Kinder über 10 Jahre ausgeweitet
werden. Adelheid Fürntrath-Moretti, Vertreterin der über 100.000
Unternehmerinnern in Österreich, fordert: "Wir wollen zudem eine
Erhöhung des Wochengeldes für Unternehmerinnen." Derzeit hat eine
Unternehmerin nur Anspruch auf Wochengeld in Höhe von Euro 25,57
täglich.

Über den Optimismus der Unternehmen zeigt sich Fürntrath-Moretti
erfreut: "Starke Unternehmerinnen sind Stützen des wirtschaftlichen
und sozialen Erfolges unseres Landes. Nun sei die Politik am Zug,
diese Leistungsbereitschaft durch Wachstumsmaßnahmen zu unterstützen:
"Gerade eine Senkung der Lohnnebenkosten wäre eine Entlastung, die
jetzt dringend notwendig ist!" so Fürntrath-Moretti. (US)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Junge Wirtschaft | Gründer-Service | Frau in der Wirtschaft,
Mag. Elisabeth Zehetner,
Tel.:+43 (05) 90 900 - 3018
Fax: +43 (0)5 90 900 295
mailto:[email protected]

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