OTS0030 / 30.11.2009 / 09:00 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Institute for International Research (IIR)
Stichworte: Alternativen / Energie / Strom / Umwelt / Wasserkraft


Bedeuten Wasserrahmenrichtlinie und NGP das Aus für den Masterplan Wasserkraft?

Utl.: Mit dem aktuellen Entwurf des Nationalen =


   Wien (OTS) - Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP) rückt Österreich
der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie einen entscheidenden
Schritt näher. Dadurch soll der Zustand der heimischen Gewässer durch
verschiedene ökologische Kriterien und durch eine nachhaltige
Wasserbewirtschaftung verbessert werden. Die Umsetzung dieser
Kriterien bedeutet einen direkten Einfluss auf die österreichische
Stromerzeugung aus Wasserkraft, die dadurch nicht unwesentliche
Verluste in der Erzeugung sowie eine Einschränkung des
Wasserkraftausbaus befürchtet. Der NGP steht im direkten Widerspruch
zu den Klimazielen und zur Erneuerbaren-Energien-Richtlinie der EU,
die einen Ausbau der Erneuerbaren Energien im Ausmaß von 34% bis 2020
für Österreich vorsieht. 
   Die IIR-Fachkonferenz "Ausbau und Revitalisierung der Wasserkraft"
wird sich vom 25. - 27. Jänner 2010 damit beschäftigen, wie sich
diese divergierenden Zielkonflikte auf einen Nenner bringen lassen.
Hochkarätige Experten aus Energiepolitik, Energieversorgung sowie
Umwelt- und Wasserrecht werden im Hilton Vienna Plaza Ihre
Standpunkte zu den Themen Wasserrahmenrichtlinie und Masterplan
Wasserkraft abgeben.
   So wird z.B. Bundesminister Nikolaus Berlakovich vom
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft in seiner Key Note erörtern, wie sich
österreichische Umwelt- und Energieziele in Zukunft vereinbaren
lassen. Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Mitglied des Vorstandes in
der Verbund AG wird weiters auf die Energiestrategie Österreich
eingehen und welche Rolle Strom aus Wasserkraft dabei spielen wird. 
   Weitere interessante Themen sind z.B. die Auswirkungen der
Wasserrahmenrichtlinie auf Ökologie und Netzstabilität, die konkrete
Ausgestaltung der Parameter im Rahmen des NGP, die
energiewirtschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen der Richtlinie
auf die österreichische E-Wirtschaft oder die zukünftige Rolle der
Kleinwasserkraft. Neben einem allgemeinen Überblick über den
aktuellen Rechtsrahmen für den Wasserkraftausbau hören die Teilnehmer
weiters konkrete Erfahrungsberichte von Kraftwerksbauern, -planern
und -betreibern, u.a. zu den Themen Gewässerdurchgängigkeit und
Fischpässe, Schwall und Sunk sowie Dotierwasserabgaben. 
   Vor Ort begrüßt IIR u.a. MR Dr. Franz Oberleitner,
Universitätslektor und Wasserrechtsexperte, Univ.-Prof. DI Mag. Dr.
Heinrich Stigler von der TU Graz, DI Martina Prechtl,
Geschäftsführerin des Verbandes der Kleinwasserkraft Österreich,
Univ.-Lektor DI Dr. Otto Pirker, Wasserkraftexperte von der VERBUND-
Austrian Hydro Power AG, Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Pelikan,
Präsident der European Small Hydropower Association und Prok. DI Dr.
Ernst Pürer von der Vorarlberger Illwerke AG. 
   Für Interessierte bietet IIR am 27. Jänner 2009 auch einen
Workshop zum Thema "Das aktuelle rechtliche Umfeld für den Ausbau und
die Erneuerung der heimischen Wasserkraftwerke" an.
Rückfragehinweis:
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   zur Fachkonferenz:
   Mag. (FH) Martina Uitz, Senior Conference Manager, 
   Institute for International Research (IIR)
   Tel: +43 (1) 891 59-410 
   E-mail: martina.uitz@iir.at
   www.iir.at/wasserkraft.html
   
   Pressekontakt: Mag. (FH) Amanda Sebestyén, Senior Marketing Manager Institute for International Research (IIR)
   Tel.: +43 (1) 891 59-649
   E-mail: amanda.sebestyen@iir.at
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300900 Nov 09
IIR0001 0427