• 29.11.2009, 05:00:18
  • /
  • OTS0002 OTW0002

ÖSTERREICH: Neue Verhöre im "Fall Natascha"

Ermittlungen verzögern sich bis Ende Dezember

Wien (OTS) - Ende November sollte alles fertig sein - jetzt wird
im "Fall Natascha" doch weiter ermittelt, berichtet die Tageszeitung
ÖSTERREICH in ihrer Sonntag-Ausgabe. Auch der Freund von
Natascha-Entführer Wolfgang Priklopil, Ernst H., wird noch einmal
befragt, sagt der zuständige Grazer Oberstaatsanwalt Thomas
Mühlbacher im ÖSTERREICH-Interview. "Erst Ende Dezember wird sich
entscheiden, ob gegen Ernst H. Anklage erhoben wird."

Der Freund von Natascha-Entführer Wolfgang Priklopil hatte im
letzten Verhör vor drei Wochen eine Kehrtwendung vollzogen, gibt nun
zu, dass Priklopil in den Stunden vor seinem Tod ein komplettes
Geständnis vor ihm abgelegt hat. Mühlbacher will Ernst H. deshalb
noch einmal einvernehmen. Und: Auch noch andere Zeugen hören. Wen,
will er aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht sagen.

Die Akten aus Deutschland sind mittlerweile in Österreich
eingetroffen. Wie berichtet, hatte ein Mann aus Tengen
(Baden-Württenberg) behauptet, ein Sex-Video von Natascha und ihrem
Entführer zu besitzen. Bei der folgenden Hausdurchsuchung wurden
Unterlagen und eine PC-Festplatte beschlagnahmt. Eine Sicherungskopie
ist seit Dienstag in Österreich. "Die Festplatte aus Deutschland
wird nun vom Bundeskriminalamt untersucht", sagt Mühlbacher. Die
Auswertung soll 14 Tage dauern, berichtet ÖSTERREICH.

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel