• 28.11.2009, 12:19:08
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Bundeskanzler Faymann: "Krise ist erst dann zu Ende, wenn der Arbeitsmarkt wieder funktioniert!"

Werner Faymann würdigt die Verdienste Erich Haiders

Linz (OTS) - "Wir werden Armut und Arbeitslosigkeit niemals
akzeptieren. Unser Auftrag ist klar. Wir machen die Bekämpfung der
Arbeitslosigkeit zur obersten Prämisse. Die Krise ist für uns erst
dann zu Ende, wenn der Arbeitsmarkt wieder funktioniert und
diejenigen, die mehr Vermögen haben, zur Krisenbekämpfung auch mehr
herangezogen werden - in ganz Europa, am besten international",
betonte Bundeskanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender Werner
Faymann heute beim außerordentlichen Landesparteitag der SPÖ
Oberösterreich im Welser Messezentrum.

"Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in Österreich die
geringste Arbeitslosigkeit, die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit und
den geringsten Anstieg an Arbeitslosen in ganz Europa haben. Wir
wollen erkennbar sein als eine Partei, die die Finanzmärkte
kontrolliert und verhindert, dass die Spekulanten, die die diese
Krise verursacht haben, dieses Spiel wieder von vorne beginnen
können. Die Sozialdemokratie ist stark genug, hier entsprechend
dagegen zu halten", stellt der Bundeskanzler unmissverständlich klar.

"Von einer gerechten Gesellschaft sind wir weit entfernt - wir
müssen noch eine Menge verändern, aber wir haben in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten auch bereits viel vorzuweisen. Wir wollen eine
Politik machen, mit der wir viele Köpfe und Herzen erreichen und
können nach einem Jahr SP-geführter Regierung auf Erreichtes stolz
sein", stellte Faymann fest und verwies unter anderem auf die
Steuerreform, die Ausbildungsgarantie für Jugendliche, eine aktive
Arbeitsmarktpolitik und die Sicherung der Sparbücher. Unsere
sozialdemokratische Handschrift ist in diesen wirtschaftlich
schwierigen Zeiten klar erkennbar. Jetzt blicken wir nach vorne und
da hat die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit absoluten Vorrang!", hielt
Faymann fest.

Faymann: "Erich Haider hat mit Herz, Kraft und
Verstand viel für Oberösterreich getan!"

Werner Faymann war aber heute auch nach Linz gekommen, "um einem
Freund Dankeschön zu sagen". "Ich habe noch nie jemanden gesehen, der
mit so viel Herz, Kraft, Verstand, Fleiß und Genauigkeit für unsere
Bewegung gearbeitet hat und ich bin stolz auf alles, was Erich Haider
für dieses Bundesland getan hat", würdigte Bundeskanzler Werner
Faymann den scheidenden Vorsitzenden der SPÖ Oberösterreich, Erich
Haider als überaus geradlinigen, kämpferischen, Politiker, der immer
alles kritisch auf den Punkt gebracht habe und auch seiner Rolle in
der Bundesparteipartei mit großem Engagement nachgekommen sei.
"Jemand, auf den ich mich immer verlassen konnte! "Freunde erkennt
man nicht dann, wenn es einem gut geht, sondern dann, wenn die Zeiten
härter sind und genau diese Solidarität ist es, die uns über
Generationen hinweg stark gemacht hat. Ich weiß, dass ihr mit Joschi
Ackerl jemanden habt, der diese Organisation wieder stark machen und
den Erneuerungsprozess der SPÖ Oberösterreich, die über eine enorme
organisatorische Kraft verfügt, starten kann", betonte Faymann.

Auch der neue SP-Landeschef Josef Ackerl hob hervor, dass die
Kampfkraft der SPÖ Oberösterreich eng mit Erich Haider und seinem
Willen zum Erfolg verbunden sei. "Die vielen Erfolge, die wir mit ihm
erreicht haben, sind es, die uns in Erinnerung bleiben werden. Was er
uns auch hinterlassen hat: Wir sind nicht zerstritten, sondern
marschieren gemeinsam, was sich zum Beispiel beim ersten von einer
Landespartei organisierten Volksbegehen, dem Pensionsvolksbegehren
gezeigt habe", würdigte Josef Ackerl seinen Vorgänger.

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]

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