- 27.11.2009, 13:55:22
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BZÖ-Petzner deckt auf: Bundespräsident Heinz Fischer macht groß auf Internet, liest aber seine eigenen E-Mails nicht!
Wien (OTS) - Zur Tatsache, dass man seitens des Bundespräsidenten
heute erklärt hat, der offene Brief von Bündnisobmann Josef Bucher an
Fischer sei nicht in der Hofburg eingelangt, merkt
BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner an: "Bundespräsident Heinz Fischer
macht groß auf Internet, liest aber seinen eigenen E-Mails nicht!
Denn das BZÖ hat den offenen Brief Buchers an den Bundespräsidenten
nicht per Post, sondern per E-Mail versendet. Dies in der Annahme,
dass Twitterer und You tube-Nutzer Fischer wohl auch seine E-Mails
lesen wird. Das dem nicht so ist, ist mehr als peinlich für den
Bundespräsidenten und belegt, dass hinter dem angeblich modernen
Internetnutzer und parteiunabhängigen Kandidaten Fischer nach wie vor
ein alter, verstaubter Parteipolitiker sozialistischer Schule
steckt."
Als Beleg dafür, dass das BZÖ tatsächlich den offenen Brief Buchers
per E-Mail an den Bundespräsidenten versendet hat, wird untenstehend
das BZÖ-Mail inklusive Versendezeitpunkt und Fischers Mailadresse
veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wird noch angemerkt, dass es
auf der offiziellen Site des Bundespräsidenten, www.hofburg.at,
heißt: "Direkte Wünsche an Bundespräsident Dr. Heinz Fischer richten
Sie bitte an folgende Adresse: [email protected]" Der Rat des
BZÖ: Tun Sie es lieber nicht! Sie warten ewig auf eine Antwort!
Von: Bucher Josef
Gesendet: Mittwoch, 25. November 2009 15:16
An: '[email protected]'
Betreff: persönlicher Gesprächstermin
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
ich trete an Sie vor dem Hintergrund heran, dass die
Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP weiterhin die Ladung von ehemaligen
sowie amtierenden Ministern in den stattfindenden
Untersuchungsausschuss blockieren und damit die parlamentarische
Kontrolle ausschalten und notwendige Aufklärung verhindern. In einem
Akt der Notwehr haben sich daher die Oppositionsparteien BZÖ, FPÖ und
Grüne darauf verständigt, für verfassungsrelevante Gesetzesmaterien,
welche einer Zweidrittelmehrheit im Nationalrat bedürfen, keine
Zustimmung mehr zu geben.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, als Hüter der österreichischen
Bundesverfassung und des demokratischen Parlamentarismus ersuche ich
Sie, dem Recht der Opposition auf parlamentarische Kontrolle und
Aufklärung zum Durchbruch zu verhelfen und als Vermittler
aufzutreten.
Ich schlage Ihnen daher einen persönlichen Gesprächstermin vor, um
Sie über die Geschehnisse im Zusammenhang mit dem stattfindenden
Untersuchungsausschuss persönlich informieren zu können und um eine
zufriedenstellende Lösung zu finden. Ich schlage diesbezüglich vor,
auch die anderen Oppositionsparteien einzubeziehen und verbleibe in
der Hoffnung auf eine positive Rückantwort
mit freundlichen Grüßen
Ihr
Josef Bucher
(Schluss)
Rückfragehinweis:
BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich)
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