- 27.11.2009, 13:54:05
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Seeber's Forderung nach Klimaschutzkommissar umgesetzt
Strenge Hearings bei Klimaschutz und Umwelt
Brüssel/Innsbruck, 27. November 2009 (OTS) "Eine wirklich gute
und vernünftige Idee von EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel
Barroso einen eigenen Klimaschutz-Kommissar einzusetzen. Denn es
kommen auf diesem Gebiet sehr wichtige europäische und globale
Herausforderungen auf uns zu", so der EVP-Umweltsprecher im
Europäischen Parlaments, Dr. Richard Seeber, der bereits seit
längerem einen eigenen Klimaschutz-Kommissar forderte. "Die
designierte dänische Klimaschutzkommissarin, Connie Heedegaard, wird
auch beim bevorstehenden EU-Klimagipfel in Kopenhagen teilnehmen. Ich
fordere von ihr, dass sie mit Optimismus, aber auch mit Realismus an
ihre Arbeit herangeht. Europa hat in diesem Zusammenhang seine
Hausaufgaben mit dem Abschluss des 'Klimapakets 2008' zwar gemacht -
und auch die vorgelegte Carbon-Leakage-Liste zur Erhaltung der
Arbeitsplätze und der Betriebe in Europa hat meine Zustimmung, aber
jetzt müssen wir noch die grossen Global Player mit an Board nehmen",
fordert der Europaabgeordnete. ****
"Wir müssen die großen Emittenten im pazifischen Raum, China,
Indien und Indonesien, aber auch die USA von einem gemeinsamen
Vorgehen überzeugen. Besonderes Augenmerk heißt es dem Problem der
Brandrodung von Regenwäldern unserer 'grünen Lungen' der Erde zu
widmen. Es kann nicht sein, dass in Borneo ca. acht Prozent des
jährlichen CO2-Ausstosses produziert werden und wir unsere
europäische Wirtschaft, die bereits sehr CO2-effizient produziert,
mit noch stärkeren CO2-Regeln trangsalieren", so der Umweltsprecher
der größten Fraktion im Europäischen Parlament. "Ich habe an die
Kommissarin für die Parlaments-Anhörung Anfang Jänner bereits viele
Fragen und werde sie auf Herz und Nieren prüfen", so Seeber weiter.
Auch beim designierten Umweltkommissar Janez Potocnik will Seeber
besonderes Augenmerk auf die fachlichen Kompetenzen legen. "Denn die
Umweltpolitik ist die wirkliche europäische Industriepolitik. Sie
gestaltet die Standortbestimmungen für unsere Betriebe. Regelungen
zum Emissionsrecht im Bereich Luft und Wasser und auch im Abfallrecht
haben große Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer
Wirtschaft", so der Tiroler Europaabgeordnete. "Ich wünsche mir
Regeln dort, wo sie sinnvoll für den Bürger und unsere Umwelt sind.
Wir müssen aber gleichzeitig aufpassen, dass keine sinnlose
Überbürokratisierung geschaffen wird. Und ich fordere eine
nachhaltige Wasser-Strategie. Denn Wasser ist eine der strategischen
Ressourcen des 21. Jahrhunderts. Eine alleinige Umsetzung der EU-
Wasserrahmenrichtlinie in den nächsten Jahren ist sicherlich nicht
genug", so Seeber abschließend.
Rückfragen:
Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +32-2-284-5468
([email protected])
Mag. Andrea Strasser, EVP-Presse Tel.: +32-473-311175
([email protected])
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