• 26.11.2009, 16:39:14
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Brückenschluss an der Donaubrücke Traismauer

LH Pröll: "Meilenstein im Ausbau des NÖ Straßennetzes"

St. Pölten (OTS/NLK) - Rund zwei Jahre nach der Grundsteinlegung
konnte heute, 26. November, der Brückenschluss an der Donaubrücke
Traismauer vollzogen werden. Damit ist es erstmals möglich, die
Donaubrücke über die gesamte Länge zu begehen. Zuvor nahmen
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bundesministerin Doris Bures und DI
Alois Schedl, Vorstandsdirektor der Asfinag, zu diesem Projekt
Stellung.

"Dieser Brückenschluss ist ein Meilenstein im Ausbau des
niederösterreichischen Straßennetzes", betonte Landeshauptmann Pröll.
Das 170-Millionen-Euro-Projekt bringe eine "unglaubliche Aufwertung
des gesamten Straßennetzes in der Zentralregion" und es sei dadurch
möglich, "die Mobilität weiter auszubauen, die Lebensqualität zu
optimieren und die Standortqualität aufzuwerten".

Der Ring um Wien, in dem die Donaubrücke ein "zentraler
Bestandteil" sei, mache "gute Fortschritte", so Pröll. Der
Landeshauptmann verwies auch auf die Tatsache, dass durch die
Donaubrücke eine Verkürzung der Fahrtstrecke von rund 13,5 Kilometern
möglich sei: "Bei 10.000 Fahrzeugen weniger bringt dies 135.000
gefahrene Kilometer weniger", betonte Pröll damit auch den
umweltpolitischen Effekt. Nicht zuletzt sei eine "leistungsfähige
Verkehrsachse", wie sie durch diese Brücke entstehe, auch ein
"wesentlicher betriebswirtschaftlicher Faktor für Unternehmen".

Alleine heuer würden in Niederösterreich rund 420 Millionen Euro
in das hochrangige Straßennetz investiert, bis 2014 würden es rund
zwei Milliarden Euro sein, informierte Bundesministerin Bures. Dies
seien, so wie die Donaubrücke Traismauer, "wichtige und richtige
Investitionen", betonte sie: "Mit diesen Investitionen wollen wir
auch die Wirtschaft ankurbeln."

"Hinsichtlich Baufortschritt und Kosten liegen wir genau im Plan",
berichtete Vorstandsdirektor Schedl.

Die Verkehrsfreigabe der Donaubrücke Traismauer ist für November
2010 geplant. Die Trasse des insgesamt 6,6 Kilometer langen Projektes
schwenkt im Bereich zwischen Wagram ob der Traisen und Hollenburg von
der bestehenden S 33 Kremser Schnellstraße ab und quert anschließend
im rechten Winkel die Donau. Im weiteren Verlauf führt die Trasse an
Donaudorf vorbei und bindet nach der Querung des Kampflusses zwischen
Grunddorf und Jettsdorf an die S 5 Stockerauer Schnellstraße an.

Als Fahrbahnquerschnitt werden zwei getrennte Richtungsfahrbahnen
mit baulicher Mitteltrennung (Betonleitwand) errichtet. Jede der
beiden 12,5 Meter breiten Richtungsfahrbahnen besteht aus zwei
Fahrstreifen und einem Abstellstreifen. Entlang der Gesamttrasse
werden insgesamt 24 Brückenobjekte hergestellt, wobei die Donaubrücke
einschließlich der beiden unmittelbar anschließenden Vorlandbrücken
mit einer Gesamtlänge von rund 1,1 Kilometern das Herzstück der neuen
Trasse darstellt.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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