- 26.11.2009, 08:40:40
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Telekom Austria schließt Vereinbarung für den freiwilligen Wechsel von bis zu 500 Beamten zur Polizei
Wien (OTS) - Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY)
verlautbarte heute, dass sie eine Vereinbarung mit der
österreichischen Bundesregierung über den freiwilligen Wechsel von
bis zu 500 unkündbaren Beamten aus dem Festnetz, deren Positionen
aufgrund des technologischen Wandels nicht mehr benötigt werden, zur
österreichischen Polizei unterzeichnet hat. Die Vereinbarung gilt mit
sofortiger Wirkung.
"Diese Vereinbarung ist als erste ihrer Art bahnbrechend und schafft
eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Sie adressiert einen der
Kernpunkte für die nachhaltige Entwicklung von Telekom Austria Group
und bietet gleichzeitig unseren Beamten eine positive Perspektive für
ihre zukünftige Berufslaufbahn. Zusätzlich wird der Polizei geholfen,
Österreich noch sicherer zu machen", sagt Dr. Hannes Ametsreiter,
Generaldirektor Telekom Austria Group.
Laut Vereinbarung können bis zu 500 Beamte von insgesamt 6.100
Beamten des Festnetzes auf freiwilliger Basis zur Polizei wechseln,
um administrative Tätigkeiten zu übernehmen. Nach sechs Monaten und
einer erfolgreichen Leistungsbeurteilung können die Beamten ihre
dauerhafte Versetzung zur Polizei beantragen und verlieren das
Rückkehrrecht zur Telekom Austria Group.
Telekom Austria Group bezahlt die Gehälter dieser Beamten bis zum 30.
Juni 2014 und wird gleichzeitig den Beamten etwaige Gehaltseinbußen
und Pensionsbeiträge ausgleichen sowie eine Sonderzahlung in der Höhe
von 6.000 EUR im Jahr für den Wechsel bis zur Pensionierung leisten.
"Wir haben nun einen wichtigen und sozialverträglichen Meilenstein in
der laufenden Restrukturierung des Festnetzes erreicht. Die
Vereinbarung wird ab Mitte 2014 einen positiven Effekt auf den
Cashflow haben, da jeder zur Polizei gewechselte Beamte - über seine
verbleibende Dienstzeit von durchschnittlich 17 Dienstjahren
gerechnet - zu einer deutlichen Einsparung führen wird", kommentiert
Mag. Hans Tschuden, CFO Telekom Austria Group.
Das Jahresergebnis 2009 und die Nettoverschuldung der Telekom Austria
Group werden von der Vereinbarung nicht beeinflusst werden. Der
Effekt auf das Konzernergebnis 2010 und darüber hinaus hängt von
einer Reihe von Faktoren wie Alter, Gehalt, Zeitpunkt der Überlassung
zur Polizei und - am wesentlichsten - Zuteilung zum operativen
Festnetzbetrieb oder dienstfreigestellt ab und kann erst nach dem
endgültigen Wechsel des Beamten beurteilt werden.
Jeder Festnetz-Beamte, der freiwillig zur Polizei wechselt, wird
voraussichtlich zur Dotierung einer Rückstellung im Ausmaß des
Nettobarwertes des zukünftigen Aufwandes von Telekom Austria Group
führen.
Jeder im Zuge der Restrukturierung des Jahres 2008
dienstfreigestellte Beamte, der freiwillig zur Polizei wechselt, wird
zu einer Auflösung eines Teiles der im Vorjahr für die
Restrukturierung gebildeten Rückstellung führen, jedoch ohne
wiederkehrende EBITDA-erhöhende Einsparungen in den folgenden Jahren.
Telekom Austria wird rechtzeitig über den Status des Programms
berichten.
Über die Telekom Austria Group:
Die Telekom Austria Group ist Österreichs führender
Telekommunikationsanbieter. Das Unternehmen notiert seit November
2000 an der Wiener Börse und ist in zwei Geschäftsfelder tätig: Das
Festnetzsegment bietet Telefonie, Datenlösungen, Internet-Access,
Sicherheitslösungen und Multimedia-Dienste, das
Mobilkommunikationssegment umfasst mobile Kommunikationslösungen. Die
Telekom Austria Group hat Unternehmen in Weißrussland, Bulgarien,
Kroatien, Liechtenstein, den Republiken Mazedonien und Serbien und
Slowenien. http://www.telekomaustria.com
Rückfragehinweis:
Telekom Austria Group, Mag. Elisabeth Mattes, Konzernsprecherin
Tel: +43 664 331 2730, e-mail: [email protected]
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