• 26.11.2009, 08:37:39
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EANS-Adhoc: Telekom Austria schließt Vereinbarung für den freiwilligen Wechsel von bis zu 500 Beamten zur Polizei (Ad hoc)

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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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26.11.2009

Wien, 26. November 2009: Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY)
verlautbarte heute, dass sie eine Vereinbarung mit der österreichischen
Bundesregierung über den freiwilligen Wechsel von bis zu 500 unkündbaren Beamten
aus dem Festnetz, deren Positionen aufgrund des technologischen Wandels nicht
mehr benötigt werden, zur österreichischen Polizei unterzeichnet hat. Die
Vereinbarung gilt mit sofortiger Wirkung.

"Diese Vereinbarung ist als erste ihrer Art bahnbrechend und schafft eine
Win-win-Situation für alle Beteiligten: Sie adressiert einen der Kernpunkte für
die nachhaltige Entwicklung von Telekom Austria Group und bietet gleichzeitig
unseren Beamten eine positive Perspektive für ihre zukünftige Berufslaufbahn.
Zusätzlich wird der Polizei geholfen, Österreich noch sicherer zu machen", sagt
Dr. Hannes Ametsreiter, Generaldirektor Telekom Austria Group.

Laut Vereinbarung können bis zu 500 Beamte von insgesamt 6.100 Beamten des
Festnetzes auf freiwilliger Basis zur Polizei wechseln, um administrative
Tätigkeiten zu übernehmen. Nach sechs Monaten und einer erfolgreichen
Leistungsbeurteilung können die Beamten ihre dauerhafte Versetzung zur Polizei
beantragen und verlieren das Rückkehrrecht zur Telekom Austria Group.

Telekom Austria Group bezahlt die Gehälter dieser Beamten bis zum 30. Juni 2014
und wird gleichzeitig den Beamten etwaige Gehaltseinbußen und Pensionsbeiträge
ausgleichen sowie eine Sonderzahlung in der Höhe von 6.000 EUR im Jahr für den
Wechsel bis zur Pensionierung leisten.

"Wir haben nun einen wichtigen und sozialverträglichen Meilenstein in der
laufenden Restrukturierung des Festnetzes erreicht. Die Vereinbarung wird ab
Mitte 2014 einen positiven Effekt auf den Cashflow haben, da jeder zur Polizei
gewechselte Beamte - über seine verbleibende Dienstzeit von durchschnittlich 17
Dienstjahren gerechnet - zu einer deutlichen Einsparung führen wird",
kommentiert Mag. Hans Tschuden, CFO Telekom Austria Group.

Das Finanzergebnis 2009 und die Nettoverschuldung der Telekom Austria Group
werden nicht von der Vereinbarung beeinflusst werden. Der Effekt auf das
Finanzergebnis des Konzerns in 2010 und darüber hinaus hängt von einer Reihe von
Faktoren wie Alter, Gehalt, Zeitpunkt der Überlassung zur Polizei und - am
wesentlichsten - Zuteilung zum operativen Festnetzbetrieb oder
dienstfreigestellt ab und kann erst nach dem endgültigen Wechsel des Beamten
beurteilt werden.

Jeder Festnetz-Beamte, der freiwillig zur Polizei wechselt, wird voraussichtlich
zur Dotierung einer Rückstellung im Ausmaß des Nettobarwertes des zukünftigen
Aufwandes von Telekom Austria Group führen.

Jeder im Zuge der Restrukturierung des Jahres 2008 dienstfreigestellte Beamte,
der freiwillig zur Polizei wechselt, wird zu einer Auflösung eines Teiles der im
Vorjahr für die Restrukturierung gebildeten Rückstellung führen, jedoch ohne
wiederkehrende EBITDA-erhöhende Einsparungen in den folgenden Jahren.

Telekom Austria wird in Folge regelmäßig über den Status des Programms
berichten.

Rückfragehinweis:
Mag. Peter E. Zydek, MBA
Bereichsleiter Investor Relations
Tel.: +43 (0) 59059 1-19001
E-mail: [email protected]

Mag. Elisabeth Mattes
Konzernsprecherin
Tel.: +43 (0) 664 331 2730
E-mail: [email protected]
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Emittent: Telekom Austria AG
          Lassallestrasse 9
          A-1020 Wien
Email:    [email protected]
WWW:      www.telekomaustria.com/ir
Branche:  Telekommunikation
ISIN:     AT0000720008
Indizes:  WBI, ATX Prime, ATX
Börsen:   Amtlicher Markt: Wien 
Sprache:  Deutsch

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