Wien (OTS) - Vom heutigen Hochschuldialog erwartete man sich von
den eingeladenen Parteien konstruktive Teilnahme, Einbringung von
guten Ideen und ernsthafte Verhandlungen - kurzum: Einen Beitrag zur
nachhaltigen Verbesserung der Bildungspolitik in Österreich.
Tatsächlich wurde jedoch der ohnehin zeitlich knapp bemessene
Diskussionstermin von den anwesenden Vertretern der
Hörsaalblockierern durch ständige Wortunterbrechungen und
destruktives, geradezu geistig infantiles Verhalten permanent
gestört. "Dass gerade die anwesenden Audimaxblockierer, denen die
Hochschulbildung angeblich ein so wichtiges Anliegen ist, mit ihrem
Verhalten vehement stören, ist eine absolute Frechheit!" kritisiert
Samir Al-Mobayyed, Fraktionssprecher der AktionsGemeinschaft (AG).
Die Blockierer blieben jegliche Gesprächskultur schuldig und nutzten
die Zeit hauptsächlich für eine peinliche Selbstdarstellung.
Einerseits fordern die Audimaxblockierer eine Verbesserung der
Hochschulpolitik, gleichzeitig versuchen sie aber jegliche Diskussion
in diese Richtung im Keim zu ersticken. "Dieser pseudomoralische
Habitus ist für uns alle mehr als entbehrlich!" stellt Al-Mobayyed
klar und ergänzt: "Wir fordern die Rektoren auf, die Blockaden sofort
auflösen zu lassen. Die heutige Veranstaltung hat mehr als deutlich
gezeigt, dass die Demonstranten an einer konstruktiven Lösung nicht
interessiert sind."
Die AG fordert eine Weiterführung der bildungspolitischen Debatte,
die Ausarbeitung von Lösungsvorschläge und in weiterer Folge auch
deren Umsetzung. "Das heutige Treffen war ein wichtiger erster
Schritt, um nachhaltige Verbesserungen im Hochschulbereich zu
diskutieren. Jetzt müssen den Lippenbekenntnissen auch Taten folgen,"
spricht Al-Mobayyed etwa die Anhebung des 2 % BIP-Zieles an.
Die AG wird sich im Zuge der weiteren Diskussionen in den
verschiedensten Arbeitsgruppen aktiv für eine Verbesserung der
Bolognaumsetzung, für eine bessere Finanzierung der Hochschulen, für
einen fairen und geregelten Hochschulzugang und für eine bessere
finanzielle Absicherung der Studierenden einsetzen. "Weitere
Blockaden bzw. der Versuch, weitere Gespräche in die Lächerlichkeit
zu ziehen, werden von uns entschieden abgelehnt," so Al-Mobayyed und
fordert abschließend: "Die Hörsaalblockierer und die
ÖH-Minderheitenexekutive sind angehalten, konstruktiv und
professionell zu agieren, sonst ist es besser, wenn sie in Zukunft
solchen Veranstaltungen fern bleiben!"
Rückfragehinweis:
Martin Brenner
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0650/7429355
Email: martin.brenner@aktionsgemeinschaft.at
Web: www.aktionsgemeinschaft.at
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