• 25.11.2009, 15:49:53
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ÖH zu Hochschuldialog: Anliegen der Studierenden müssen umgesetzt werden

Hahn muss partizipatives Konzept für das weitere Vorgehen vorlegen

Wien (OTS) - Auf scharfe Kritik der ÖH-Bundesvertretung stößt der
beim heutigen Hochschuldialog vorgeschlagene weitere Arbeitsprozess:
"Wir sind gegen die Diskussion in Arbeitsgruppen mit fragwürdiger
Schwerpunktsetzung und Abstimmungen nach dem Mehrheitsprinzip. Bei
Mehrheitsentscheidungen, in denen VerfechterInnen von
Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren die Mehrheit stellen,
werden Lösungsansätze im Sinne der Studierenden zur Farce", erklärt
Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.

"Wir fordern Hahn auf, bis Ende der Woche eine Diskussionsform
vorzulegen, in der die Stimme der Studierenden Gehör finden kann.
Wird dies nicht der Fall sein, sehen wir wenig Sinn an einer
Beteiligung am sogenannten Hochschuldialog", sagt Thomas Wallerberger
vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

Die Forderungen der StudentInnen müssen in der Umsetzung der offenen
und demokratischen Hochschulen münden. "Als Dekoration für einen
Diskussionsprozess, der am Ende bloß das Mascherl "Die Studis waren
ohnehin dabei" trägt, stehen wir nicht zur Verfügung", so
ÖH-Generalsekretärin Eva Maltschnig.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Alexander Dworzak, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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