- 25.11.2009, 10:00:40
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Bures vergibt FEMtech-Sonderpreis "Technikerin im Film"
Auszeichnung für Projekt "Luna 3" - Lebensgeschichte einer russischen Pionierin der Fernsehentwicklung
Wien (OTS/BMVIT) - Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation
und Technologie (BMVIT) vergibt heute im Rahmen des
BMWF-Drehbuchwettbewerbs den FEMtech-Sonderpreis für ein Drehbuch mit
einer Technikerin in zentraler Spielfilmrolle. Das Wiener
Drehbuchforum unterstützt diesen Sonderpreis in Form von
dramaturgischer Beratung und Stoffentwicklung. Der
FEMtech-Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro sowie 2.500 Euro
(dramaturgische Beratung) geht an Ulrike Schweiger und den CO-Autor
Nikolai Kanow für ihr Projekt "Luna 3", der auf Tatsachen beruhenden
Lebensgeschichte einer russischen Pionierin der Fernsehentwicklung:
Die bis dato der Allgemeinheit unbekannte visionäre Forscherin
verwirklicht ihren Traum, die Rückseite des Mondes medial
darzustellen. ****
Der Frauenanteil in Forschung und Entwicklung ist nach wie vor
gering. Nur eine von vier forschenden Personen in Österreich ist eine
Frau. Kinofilme und Fernsehserien sind eine Möglichkeit, Einblicke in
die Berufswelt von Wissenschaft und Technik zu geben, Rollenbilder zu
vermitteln und Berufswirklichkeiten zu transportieren. "Unser Ziel
ist es, Technikerinnen und ihre Berufswelten in Spielfilmen sichtbar
zu machen und damit Rollenvorbilder und Informationsquellen für die
Berufs- und Karriereplanung junger Frauen zur Verfügung zu stellen
bzw. Hemmschwellen abzubauen", so Infrastrukturministerin Doris
Bures.
Im audiovisuellen Bereich wurde in Österreich im November 2008 eine
vom BMWF initiierte Filmserie mit Wissenschafterinnen präsentiert, in
der Filme aus den Jahren von 1928 bis 2005 gezeigt wurden. Zu den
Vorführungen gab es erläuternde Worte von Expertinnen sowie
persönliche Stellungnahmen von Forscherinnen aus dem Feld, ausgewählt
unter anderem aus der "FEMtech Expertinnendatenbank".
FEMtech setzt gezielt Maßnahmen, um Frauen Rollenvorbilder aus dem
Bereich Forschung und Entwicklung verfügbar zu machen. Dazu zählen
die regelmäßig medial vorgestellten FEMtech Expertinnen des Monats,
ihre jährliche Porträtierung in der FEMtech Expertinnen Broschüre
beziehungsweise filmische Kurzporträts (www.femtech.at). (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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