• 24.11.2009, 13:08:26
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  • OTS0244 OTW0244

Breite Information über Tierhaltung und Tierschutz

Projektstelle "tierleben" startet Themenreihe "Gut zu wissen"

Bregenz (OTS/VLK) - Durch Einrichtung der Projektstelle
"tierleben" bei der inatura hat das Land eine wichtige Grundlage für
kompetente Information und Beratung in Sachen Mensch-Tier-Beziehung
geschaffen. Mit der Themenreihe "Gut zu wissen" stellt "tierleben"
nun die Wissensvermittlung über Tierhaltung und Tierschutz auf eine
noch breitere Basis. Ziel ist es, das Wissen in der Bevölkerung über
landwirtschaftliche Produktion und Tierhaltung sowie über die
Heimtierhaltung weiter zu verbessern, sagten Landeshauptmann Herbert
Sausgruber und Agrarlandesrat Erich Schwärzler dazu heute, Dienstag,
im Pressefoyer.

LR Schwärzler würdigte insbesondere die Arbeit der Vorarlberger
Tierschutzvereine und des Tierschutzheimes in Dornbirn. Die zwölf
dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen gegenwärtig
108 Hunde, Katzen und Kleintiere. Schwärzler dankte für die gute
Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Veterinären und den Behörden.
Das Land Vorarlberg unterstützt den Betrieb des Tierschutzheimes
einschließlich der Tierrettung mit über 200.000 Euro im Jahr.

Ein besonderes Anliegen ist Schwärzler die Zusammenarbeit mit dem
Verein "Tierschutz macht Schule" und die Aktion "Schule am
Bauernhof", die eine wichtige Zielgruppe - Kinder und ihre Familien
sowie Lehrerinnen und Lehrer - anspricht und sich mitten in der
Umsetzungsphase befindet. Schon 32 Vorarlberger Bauernhöfe haben die
Ausbildung zum "Erlebnisbauernhof" absolviert und insgesamt knapp 900
Schülerinnen und Schüler waren bei 56 Hofbesuchen dabei.

Die von "tierleben" entwickelte Themenreihe "Gut zu wissen!"
startet Anfang Dezember. Das inhaltliche Feld reicht von ethischen
Betrachtungen der Mensch-Tier-Beziehung über die Problematik der
Reptilienhaltung und psychologischen Hintergründen der Tierquälerei
bis zu Fragen tierischer Intelligenz und zum Fleischkonsum im
Zusammenhang mit dem Klimawandel. Ein wichtiges Thema ist auch die
Tiere-als-Geschenk-Problematik, erläuterte Landesveterinär Erik
Schmid. Das ganze Veranstaltungsprogramm ist auf www.tierleben.or.at
zu finden.

In Vorarlberg leben viele Tiere, die auf den Bauernhöfen und in den
Haushalten ihr Heim haben:

Tierart         Betriebe/Haushalte            Anzahl Tiere
Rinder              2.600                         65.500
Schafe                450                          9.500
Schweine              400                          8.200
Ziegen                530                          3.300
Katzen             50.000                              *
Hunde              26.500                              *
Nager              12.000                              *
Ziervögel           4.500                              *
Aquarienfische      9.000                              *

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-20190
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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