Wien (OTS) - Als eine "maßvolle und angemessene Erhöhung der Pensionen" bezeichnete heute, Dienstag, Bundeskanzler Werner Faymann das erzielte Ergebnis der Gespräche zur Pensionsanpassung für das kommende Jahr. Er bezeichnete das Ergebnis als "Zeichen eines respektvollen Umgangs mit der älteren Generation". Die Regierung habe versprochen, dass es eine Pensionserhöhung gebe, "und das haben wir gehalten", die Kaufkraft - vor allem der Pensionisten mit niedrigeren Pensionen - konnte erhalten werden.
Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll zeigt sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis: "Es ist ein gutes Signal für die Seniorinnen und Senioren, gleichzeitig ist der Abschluss budgetär für den Finanzminister vertretbar". Im Budget habe man für Kosten von 608 Mio. Euro im Zusammenhang mit den Pensionserhöhungen vorgesorgt. Der jetzige Abschluss belaste den Staatshaushalt aber lediglich mit 544 Mio. Euro. Zwei Aspekte seien aus Sicht des Finanzministers hervorzuheben: "Erstens, dass wir bei den niedrigeren Pensionen aus sozialen Gründen mit einer Einmal-Zahlung stärker anheben, und zweitens, dass wir es in einem wirtschaftlich extrem schwierigen Jahr dennoch schaffen, unter dem Rahmen des Budgets zu bleiben", so Pröll.
Sozialminister Rudolf Hundstorfer unterstrich, dass mit einer Anpassung der Pensionen in der Höhe von 1,5 Prozent und einer Einmalzahlung bei Pensionen bis zu einer Höhe von 1.300 Euro brutto pro Monat ist die Kaufkraft der älteren Generation erhalten werde. Alle Regierungsvertreter lobten die faire und engagierte Verhandlungsführung der Vertreter der Pensionistenorganisationen. Es zeuge von einer hohen Verantwortung für künftige Generationen und zeige, dass "unser Pensionssystem im Vergleich zu anderen Ländern, wo es für Pensionisten heuer Nullrunden gab, sehr gut funktioniert", so Hundstorfer.
Im Lichte der globalen Wirtschaftskrise und der engen budgetären Spielräume sei die nun erzielte Anpassung ein gutes Ergebnis, so Faymann - dies gelte "vor allem im Vergleich mit den jüngsten Kollektivvertragsabschlüssen bei den Aktiven."
In Summe stehen für die Einmalzahlungen 35 Millionen Euro zur Verfügung. Wie diese bis zu einer Pensionshöhe von 1300 Euro brutto pro Monat aufgeteilt werden, werde in den nächsten Tagen geklärt, betonten die Regierungsmitglieder nach der Einigung im Einklang mit den Pensionistenvertretern.(Schluss)
Rückfragehinweis: Mag. Leo Szemeliker, Pressesprecher des Bundeskanzlers, Tel.: 0664/282 25 00 Mag. Harald Waiglein, Pressesprecher des Vizekanzlers, Tel.: 01/51433-506023 Mag. Norbert Schnurrer: Pressesprecher des Sozialministers, Tel.: 0664/46 52 170
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OTS0124 2009-11-24/10:50
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09.02.2010 / 14:52:08 / SPÖ Pressedienst
09.02.2010 / 14:49:36 / Bundespressedienst
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09.02.2010 / 14:21:05 / Bundespressedienst