• 23.11.2009, 12:58:08
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Johannes Hahn: Forschungsfinanzierungsgesetz soll finanzielles Rückgrat der Forschung werden

Forschungsminister bei Auftaktveranstaltung zur FTI-Strategie

Wien (OTS) - "Das Forschungsfinanzierungsgesetz soll das
finanzielle Rückgrat der Forschung werden", unterstrich
Forschungsminister Johannes Hahn bei der Auftaktveranstaltung zur
FTI-Strategie im Bundeskanzleramt. Das Gesetz müsse Hand in Hand
gehen mit der FTI-Strategie des Bundes und sei "ein einzigartiger
Beitrag zur Attraktivierung des Knowledge- und Innovationsstandortes
Österreich". "Bildung, Wissen und Innovation sind unser wertvollstes
Kapital und brauchen die notwendige Verlässlichkeit."

"Unsere Forscherinnen und Forscher, unsere Universitäten und
Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen brauchen Sicherheit und
langfristige Klarheit über den künftigen Weg des Wissenschafts- und
Forschungsstandorts Österreich", so der Minister weiter.

Der Vorschlag eines Forschungsfinanzierungsgesetzes, der von
Forschungsminister Hahn in Alpbach präsentiert wurde und zuletzt von
Finanzminister Pröll Rückenwind erhielt, zielt darauf ab, die
FTI-Strategie des Bundes dort zu konkretisieren und fixieren, wo es
um die Finanzierung und die Sicherung der neuen Instrumente geht. Ein
solches europaweit einmaliges Commitment einer Bundesregierung für
zehn Jahre ist "ein wesentliches Signal an die europäische und
internationale Forschungscommunity", betonte Hahn. "Das
Forschungsfinanzierungsgesetz müsse auch einer gewissen Flexibilität
entsprechen um auf Entwicklungen entsprechend reagieren zu können.

Österreich hat im Bereich Forschung in den vergangenen 15 Jahren
einen eindruckvollen Aufholprozess zurückgelegt und liegt
mittlerweile bei der Forschungsquote unter den Top drei der EU.
Dieser Aufholprozess ist neben der deutlichen Anhebung der
öffentlichen Ausgaben in der Größenordnung von acht bis neun Prozent
pro Jahr vor allem auch auf die stetig steigenden Ausgaben des
Unternehmenssektors zurückzuführen.

Mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre, die etwa eine Verdoppelung
der Forschungsausgaben brachten, müsse es auch bis 2020 das Ziel
sein, die Forschungsausgaben - private und öffentliche - zu
verdoppeln. Hahn kann sich auch gewisse Schwerpunktsetzungen
vorstellen. Als Beispiele nannte der Minister Älter werden, Migration
und Klimawandel.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007

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