Wien (OTS) - In der morgigen Ausgabe des "Trend" spricht Kanzler Faymann erneut davon Bildungshürden installieren zu wollen. "Faymann will über Notfallparagraphen und Studieneingangsphasen junge Menschen vom Studium fernhalten", sagt Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH. "Eingangsphasen sind auf den Universitäten schon längst Realität. Sie dienen laut Gesetz der Orientierung und nicht der Selektion!", so Maurer weiter.
Die von Faymann geforderte Anwendung des Notfallparagraphen 124b wird von der ÖH Bundesvertretung strikt abgelehnt. "Lösungen für überfüllte Hörsäle sind nicht Beschränkungen sondern ein Ausbau der Studienplätze und eine bessere Finanzierung", so Eva Maltschnig, Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung.
"Faymann will den Studierenden immer noch weis machen, es gäbe einen Unterschied zwischen Zugangsregelungen und Zugangsbeschränkungen. Es wird Zeit, dass er die Studierenden ernst nimmt und nicht mit Wortspielereien an der Nase herumzuführen versucht", sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.
"Wenn Faymann zugibt, er habe in Bildungsfragen "zu wenig Druck entfacht" kann man nur zustimmen. Der Kanzler muss jetzt die Verantwortung übernehmen und seinen Koalitionspartner wachrütteln. Pröll muss einen Finanzierungsplan vorlegen, Faymann zu einem Konvent einladen in dem endlich eine breite Diskussion über die Anforderungen an unser Bildungswesen geführt wird", so Maurer und Wallerberger abschließend.
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OTS0042 2009-11-22/13:10
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09.02.2010 / 14:52:08 / SPÖ Pressedienst
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09.02.2010 / 14:21:05 / Bundespressedienst