• 20.11.2009, 11:03:26
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PWB tritt für verstärkte öffentliche Förderung von Rohrleitungssanierungen und nachhaltigen Grundwasserschutz ein

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Eisenstadt - Heute fand in der Wirtschaftskammer Eisenstadt der 4. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt.

Eisenstadt (OTS) - Heute fand in der Wirtschaftskammer Eisenstadt
der 4. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt. Rund 150
Teilnehmer konnten sich im Rahmen der Vorträge und Fachausstellung
über branchenspezifische Neuerungen rechtlicher Rahmenbedingungen,
angewandter Technologien und über Fortbildungsmöglichkeiten
informieren. Es wurden aber auch die wesentlichen zukünftigen
Herausforderungen für die Wasserversorger thematisiert. Unter anderem
erfordert der nachhaltige Schutz unserer für die
Trinkwasserversorgung genutzten Grundwasserressourcen den vollen
Einsatz der regionalen Wasserversorger. Im Rahmen der Pressekonferenz
betonten die Referenten die vom Infotag Wasser 2009 ausgehenden
positiven Impulse für die burgenländische Wasserversorgung.

Der Obmann der Plattform Wasser Burgenland (PWB) DI Dr. Helmut
Herlicska erklärte "Trotz laufender Wartungs- und
Reparatur-tätigkeiten, haben die in den 50er und 60er Jahren
verlegten Leitungen heute bereits ein Alter erreicht, das mehr und
mehr vollständige Leitungserneuerungen notwendig macht. So hat der
WLV Nördliches Burgenland eine Studie bei der TU Graz in Auftrag
gegeben, die diese Erkenntnis wissenschaftlich unter-mauert.
Untersuchungen des Wasserverbandes Mittleres Burgenland zeigen in die
gleiche Richtung. Der daraus resultierende Bedarf an
Rohrleitungssanierungen fordert von den Wasserversorgern einen
enormen Kraftakt im Investitionsbereich. Hier ist aber auch die
öffentliche Hand gefragt. Dabei ist vor allem die Erhöhung der
Fördersätze erforderlich."

"Grundwasser ist unser wohl wichtigster regionaler Rohstoff und
soll primär der Trinkwasserversorgung der heimischen Bevölkerung
dienen. Durch negative Entwicklungen wie eine industrialisierte
Landwirtschaft mit Massentierhaltungen dürfen unsere Wasserressourcen
nicht verunreinigt werden." konstatiert NR Gerhard Steier und
fordert: "Durch ausreichende Schutzmaßnahmen muss Vorsorge getroffen
werden. Es kann nicht sein, dass unser Grundwasser eines Tages durch
Aufbereitung "trinkbar" gemacht werden muss und die Kosten dafür die
heimische Bevölkerung zu tragen hätte."

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Rückfragehinweis:
Plattform Wasser Burgenland
Peter Dihanich, Mobil: 0664/3360138

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