Utl.: Qualität muss an den Universitäten an erster Stelle stehen =
Wien, 19. November 2009 (ÖVP-PK) "Das Bekenntnis zu
qualitativen Zugangsregelungen, das Unterrichtsministerin Schmied
und SPÖ-Wissenschaftssprecherin Kuntzl heute abgegeben haben, ist
absolut zu begrüßen", stellt ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR
a.o. Univ. Prof. Dr. Beatrix Karl fest. "Qualität muss an den
österreichischen Universitäten an erster Stelle stehen – und das
erreichen wir nicht durch unlimitierten Massenzugang", so Karl
weiter. ****
Unterrichtsministerin Schmied hatte sich bekanntlich auch schon
in der Vergangenheit für klare Zugangsregelungen an den
Pädagogischen Hochschulen ausgesprochen – mit dem Argument, dass
wir die besten Lehrerinnen und Lehrer bräuchten. "Das gilt
selbstverständlich auch für viele andere universitäre Bereiche", so
die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.
"Gut, dass die SPÖ sich endlich dazu bekennt. Wie solche
Zugangsregelungen im Detail gestaltet werden können und welche
weiteren Maßnahmen wir zur Qualitätssteigerung an den Universitäten
treffen können, wird Inhalt des Hochschuldialogs sein, den
Wissenschaftsminister Hahn initiiert hat", so Karl. Der
"Hochschuldialog" am 25. November ist auch ein konkreter Schritt in
der Erarbeitung des Hochschulplans, der im Regierungsprogramm
vereinbart ist und für den Minister Hahn im August in Alpbach den
Startschuss gegeben hat.
"Das Ziel, die Mittel für den tertiären Sektor auf zwei Prozent
des BIP zu steigern, ist unumstritten. Mit den laufenden
Budgetsteigerungen sind wir auch bereits auf dem richtigen Weg",
stellt Karl fest. Dass sich Schmied und Kuntzl in zahlreichen
Fragen auf die OECD berufen, sei absolut legitim. Aber: "Wer A
sagt, muss auch B sagen. Die OECD empfiehlt Österreich auch
Zugangsregelungen und Studienbeiträge, um Österreichs Universitäten
im internationalen Wettbewerb nach vorne zu bringen."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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OTS0232 2009-11-19/13:42
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