OTS0232 / 19.11.2009 / 13:42 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Parlamentsklub
Stichworte: Karl / Kuntzl / SPÖ / Schmied / Universitäten / ÖVP


Karl begrüßt Bekenntnis der SPÖ zu qualitativen Zugangsregelungen =


   Utl.: Qualität muss an den Universitäten an erster Stelle stehen =
    Wien, 19. November 2009 (ÖVP-PK) "Das Bekenntnis zu 
qualitativen Zugangsregelungen, das Unterrichtsministerin Schmied 
und SPÖ-Wissenschaftssprecherin Kuntzl heute abgegeben haben, ist 
absolut zu begrüßen", stellt ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR 
a.o. Univ. Prof. Dr. Beatrix Karl fest. "Qualität muss an den 
österreichischen Universitäten an erster Stelle stehen – und das 
erreichen wir nicht durch unlimitierten Massenzugang", so Karl 
weiter. ****
    Unterrichtsministerin Schmied hatte sich bekanntlich auch schon 
in der Vergangenheit für klare Zugangsregelungen an den  
Pädagogischen Hochschulen ausgesprochen – mit dem Argument, dass 
wir die besten Lehrerinnen und Lehrer bräuchten. "Das gilt 
selbstverständlich auch für viele andere universitäre Bereiche", so 
die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.  
    "Gut, dass die SPÖ sich endlich dazu bekennt. Wie solche 
Zugangsregelungen im Detail gestaltet werden können und welche 
weiteren Maßnahmen wir zur Qualitätssteigerung an den Universitäten 
treffen können, wird Inhalt des Hochschuldialogs sein, den 
Wissenschaftsminister Hahn initiiert hat", so Karl. Der 
"Hochschuldialog" am 25. November ist auch ein konkreter Schritt in 
der Erarbeitung des Hochschulplans, der im Regierungsprogramm 
vereinbart ist und für den Minister Hahn im August in Alpbach den 
Startschuss gegeben hat. 
    "Das Ziel, die Mittel für den tertiären Sektor auf zwei Prozent 
des BIP zu steigern, ist unumstritten. Mit den laufenden 
Budgetsteigerungen sind wir auch bereits auf dem richtigen Weg", 
stellt Karl fest. Dass sich Schmied und Kuntzl in zahlreichen 
Fragen auf die OECD berufen, sei absolut legitim. Aber: "Wer A 
sagt, muss auch B sagen. Die OECD empfiehlt Österreich auch 
Zugangsregelungen und Studienbeiträge, um Österreichs Universitäten 
im internationalen Wettbewerb nach vorne zu bringen."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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OTS0232    2009-11-19/13:42
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