- 18.11.2009, 12:40:26
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AKNÖ: Heizkostenzuschuss in Niederösterreich überfällig
Präsident Haneder: "Sozial Bedürftige jetzt nicht frieren lassen"
Wien (OTS) - Was in fast allen Bundesländern schon möglich ist,
lässt in Niederösterreich auf sich warten: Der Heizkostenzuschuss für
sozial Bedürftige. AKNÖ-Präsident Hermann Haneder versteht das
Zuwarten nicht und appelliert an die Verantwortlichen: "Lasst doch
die sozial Schwächeren nicht länger auf das Geld warten". Vorbild
könne sich das Land an etlichen Gemeinden nehmen, die bereits den
Zuschuss auszahlen und gestürmt werden.
Nur in drei Bundesländern wurde der Heizkostenzuschuss für diesen
Winter noch nicht beschlossen, in Salzburg, Oberösterreich und eben
in Niederösterreich. Man verweist darauf, dass auch im Bund noch
nichts beschlossen sei. "Da werden die hilfesuchenden Menschen mit
Scheinargumenten vertröstet, das gefällt mir nicht", sagt Präsident
Haneder. Denn der Bund beschließt maximal einen Heizkostenzuschuss
für Pensionisten, die eine Ausgleichszulage beziehen, nicht für alle
bedürftigen. Daher seien die Befürchtungen von Doppelförderungen
leicht auszuräumen.
AKNÖ-Energieexperte Robert Staudinger zu den Fakten: "Im vergangenen
Jahr haben rund 4.000 NiederösterreicherInnen den Zuschuss beantragt.
Man muss aber bedenken, dass es von der Antragstellung bis zur
Auszahlung Wochen dauert, daher wäre es aus unserer Sicht sinnvoll,
so rasch wie möglich den Zuschuss zu beschließen, damit die Familien
das Geld dann auch haben, wenn die Heizperiode voll läuft." Für den
Energiexperten, der täglich mit Betroffenen telefoniert, ist auch die
angekündigte Gaspreissenkung kein Ersatz für den Zuschuss: "Die
Familien, die sich bei uns melden, kommen auch mit geringeren
Gaspreisen nicht über die Runden, das ist so".
Faktum ist, dass bis auf drei Bundesländer überall schon der
Heizkostenzuschuss ausbezahlt wird, unabhängig von einem allfälligen
Zuschuss des Bundes für Pensionisten. Faktum ist auch, dass die
Gemeinden schon dringend den Landeszuschuss erwarten, weil sie von
den Antragstellern täglich mit Anträgen konfrontiert werden. In der
AKNÖ hofft man nun auf einen raschen Beschluss.
Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit, Chef vom Dienst
Tel.: (01) 58883-1200
mailto:[email protected]
http://noe.arbeiterkammer.at
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