• 18.11.2009, 09:30:16
  • /
  • OTS0058 OTW0058

Skigebiete im "Konsument"-Preis-Check 1: Günstig meist klein

81 österreichische Skigebiete im Preisvergleich. Teuerungen die Regel.

Wien (OTS/VKI) - Auch heuer hat das Testmagazin "Konsument" die
Skipasspreise für Skigebiete in Österreich erhoben. Neben den
Skipasstarifen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden bei
insgesamt 81 Skigebieten zudem die Preise für 6-Tage-Karten im
Familienpaket abgefragt - für zwei Erwachsene, einen 16-jährigen
Jugendlichen und ein 9-jähriges Kind. "Die günstigsten Gebiete sind
zwar durchwegs klein - wer genau hinschaut und vergleicht, fährt als
Familie aber auch bei einigen größeren Gebieten gut", resümiert
"Konsument"-Redakteur Peter Blazek. Insgesamt ist in vielen
Skigebieten in diesem Jahr für die Liftkarten erheblich mehr zu
bezahlen als im Vorjahr. Teuerungen von drei bis vier Prozent, und
damit weit über der derzeitigen Inflationsrate, sind eher die Regel
als die Ausnahme. Dennoch sind in manchen Gebieten die Preise für das
Familienpaket auch gleich geblieben (z.B. Emberger Alm) oder gar
gesunken (z.B. Hochkössen).

In den zehn preiswertesteten Skigebieten der "Konsument"-Erhebung
kosten die 6-Tage-Karten im Familienpaket heuer zwischen 290 Euro
(Stubalm/Gaberl) und 372 Euro (Frauenalpe/Murau). Kein Gebiet aus
dieser Liste umfasst dabei aber mehr als 25 Pistenkilometer. Bis auf
zwei Ausnahmen sind die Pisten dieser Gebiete auch allesamt unterhalb
von 2.000 Metern Seehöhe, etliche auch wesentlich tiefer gelegen. Ein
kleines Skigebiet und eine niedrige Lage stehen aber nicht
automatisch für niedrige Preise: Beim Zauberberg Semmering und in
Stuhleck (beide rund 500 Euro) machen sich offenbar die Anbindung an
die Semmering-Schnellstraße und die Nähe zu Wien bemerkbar.

An der Spitze der zehn teuersten Gebiete der Preiserhebung finden
sich Ski Arlberg, Sölden und Serfaus-Fiss-Ladis - mit Preisen
zwischen 715 und 665 Euro. Im Gegenzug werden dafür mindestens 150
Pistenkilometer geboten. Manche Skigebiete sind zudem Teil eines
Verbundes, bei denen Mehrtage-Karten automatisch in mehreren
Skigebieten gelten. So gehören etwa Flachau-Wagrain-St. Johann bzw.
Hauser Kaibling zum Skiverbund Ski Amadé. Mit 654 Euro nimmt das
Familienpaket von Ski Amadé damit Platz fünf im Ranking der teuersten
Skigebiete ein. Geboten werden dafür insgesamt 860 Pistenkilometer
u.a. in den Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein und
Gastein.

Für Familien, die zwar Wert auf eine große Pistenauswahl legen,
aber dennoch nicht so viel für Liftkarten ausgeben wollen, gibt es
preiswertere Alternativen. Im Großglockner Resort Kals/Matrei etwa
findet sich mit 555 Euro für das Familienpaket das preiswerteste
Gebiet der Erhebung mit über 100 Pistenkilometern.

Eine Übersicht aller Skigebiete mit detaillierten Preisen für
Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren gibt es ab sofort auf
www.konsument.at und ab dem 19.11. in der
"Konsument"-Dezember-Ausgabe.

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel