- 12.11.2009, 10:01:03
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Leben oder Sterben lassen
2010 entscheidet der ORF die Zukunft des österreichischen Kinofilms
Wien (OTS) - Oscar! Goldene Palme! Besuchermillion! Den ORF
scheinen bis dato alle Erfolge des österreichischen Kinofilms wenig
zu kümmern. Statt eines klaren Bekenntnisses und einer aktiven
Dotierung des Film/Fernseh-Abkommens (der Vertrag zwischen dem ORF
und dem Österreichischen Filminstitut über die Mitfinanzierung von
Kinofilmen) mit zumindest 10 Millionen Euro ab 2010, wird der
österreichische Kinofilm nach wie vor mehr als Einsparungs- denn als
Wachstumspotential gesehen.
In unserer jüngsten Fördersitzung haben wir die ersten Weichen für
2010 gestellt und neuen Filmprojekten rund 3.3 Millionen Euro für die
Herstellung zugesagt. All diese Projekte können aber nur realisiert
werden, wenn neben der Filmförderung auch der ORF gleichrangiger
Finanzierungspartner ist. Die Kasse des Film/Fernsehabkommens ist
aber leer. Ob, wann und mit wie viel sie gefüllt wird, steht noch
immer nicht fest! Wir brauchen dringend eine rasche Entscheidung.
2010 wird das Jahr, auf das es ankommt und in dem die Weichen für die
zukünftige Entwicklung des Kinofilms gestellt werden.
Ohne den ORF wird es deutlich weniger Filme geben, weniger
Vielfalt, und somit auch weniger Erfolg. Der Kinofilm, der neben den
unzähligen Erfolgen auch eine breite ökonomische Wertschöpfung
erzielt und an dem tausende von Arbeitsplätzen hängen, braucht den
ORF als verlässlichen Partner. Es ist höchste Zeit, endlich zu
handeln und die Partnerschaft mit der Filmförderung zu erhalten.
Rückfragehinweis:
Österreichisches Filminstitut
Direktor Mag. Roland Teichmann
Tel.: (+43 1) 526 97 30
E-Mail: [email protected]
Web: http://filminstitut.at
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