- 10.11.2009, 13:14:25
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JUGENDVERTRETUNG: Einheitlicher Jugendschutz längst überfällig!
Die BJV fordert rasche Gespräche von Minister Mitterlehner mit Ländern, BJV und Kinder- und Jugendanwaltschaften.
Wien (OTS) - "Nachdem die Vereinheitlichung des Jugendschutzes in
Österreich schon zum wiederholten Male im Regierungsprogramm
festgeschrieben steht, scheint nun endlich wieder Bewegung in die
Thematik gekommen zu sein", kommentiert BJV-Vorsitzender Wolfgang
Moitzi die diesbezüglichen Pläne von Minister Mitterlehner.
Die Bundesjugendvertretung fordert schon seit Jahren eine
Vereinheitlichung des Jugendschutzes, diese dürfe aber nicht zu einer
generellen Verschärfung führen, sondern müsse auch die
Selbstverantwortung der Jugendlichen berücksichtigen und stärken.
"Wir fordern den Jugendminister auf, schnellstmöglich zu einem
Gespräch mit den Bundesländern, Kinder- und Jugendanwaltschaften
sowie der Bundesjugendvertretung einzuladen, damit es hier
tatsächlich zu einer Lösung im Interesse der Jugendlichen kommt", so
der Vorsitzende.
Bei den Gesprächen sollte der Vorschlag der Kinder- und
Jugendanwaltschaften und der Bundesjugendvertretung zur
Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen herangezogen werden.
Dieser sieht ein Alkoholverkaufs- und Konsumverbot für Jugendliche
unter 16 und eine einfache Formel für die Ausgehzeiten vor, bei der
man zum Lebensalter die Zahl 10 hinzuzählt. "Jugendliche müssen
endlich die gleichen Rechte und Pflichten haben, egal in welchem
Bundesland sie sich gerade befinden. Die jetzigen unterschiedlichen
Regelungen sind nicht nachvollziehbar", so Moitzi abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0676/ 880 111 048
[email protected]
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