• 10.11.2009, 10:34:30
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Großer Erfolg für BMVIT-NANO-Initiative - Leistungsschau war ausgebucht

Wien (OTS/BMVIT) - Die Veranstaltung "NANO: Wissenschaft.
Wirtschaft. Wirkung. 09", die Leistungsschau der Österreichischen
NANO Initiative des BMVIT am Montag im Tech Gate Vienna, war ein
überwältigender Erfolg. Zahlreiche Interessierte von Firmen,
Forschungsorganisationen, Bildungseinrichtungen, Ministerien,
Botschaften und auch Privatpersonen machten sich ein umfassendes Bild
vom Stand und der Zukunft der österreichischen Nanotechnologie.
Dieser wurde auch von den internationalen Gästen eine hohe
Wettbewerbsfähigkeit und erfolgreiche Zukunft attestiert. ****

Infrastrukturministerin Doris Bures zeigte sich sehr zufrieden mit
dem großen Anklang, den die Leistungsschau ihres Ressorts in der
Fachwelt erzielt hat: "Das große und gemeinsame Interesse von
Wissenschaft und Wirtschaft an den Ergebnissen der NANO Initiative
zeigt, dass die Vernetzung von Forschung und Industrie hervorragend
gelungen ist. So konnten wir exzellente Forschungsergebnisse direkt
in die Wirtschaft überführen und unmittelbar Wirtschaftswachstum und
mehr Arbeitsplätze schaffen."

Die Veranstaltung im Tech Gate Vienna war mit rund 200 Gästen
restlos ausgebucht. Insgesamt kamen VertreterInnen von mehr als 35
Unternehmen, fast 30 Forschungs- und Wirtschaftsorganisationen sowie
von 15 Bildungseinrichtungen und zahlreichen Ministerien und sogar
Botschaften.

Patente, Prototypen und Produkte

Insgesamt präsentierten alle acht Verbundprojekte der NANO
Initiative ihre Forschungsergebnisse, Patente und
Produktentwicklungen. Denn bereits fünf Jahre nach Start der
Initiative im Jahr 2004 sind weit mehr als 480 wissenschaftliche
Publikationen veröffentlicht und mehr als 30 Patente und Erfindungen
angemeldet. So sind beispielsweise bereits neue Produkte zur
Reinigung von Oberflächen und neue hochwertige nano-beschichtete
Werkzeuge am Markt zu finden, die ein direktes Ergebnis der NANO
Initiative darstellen. Errungenschaften, die seit dem Jahr 2004 durch
50 Millionen Euro für hochkarätige Forschung und wirtschaftsnahe
Entwicklung seitens des BMVIT möglich gemacht wurden - und am
gestrigen Tag "hands-on" erlebt werden konnten.

Denn neben anregenden Vorträgen gaben Anschauungsobjekte,
Posterpräsentationen und intensive Gespräche ein umfassendes Bild der
NANO Initiative. Dabei wurde deutlich, dass die Nanotechnologie eine
echte Querschnittstechnologie ist: Der Gesundheitsbereich, die
Lebensmitteltechnologie, die Materialwissenschaften und die
Elektronik sind nur einige Branchen, die in den Verbundprojekten
vertreten sind. Und auch die Vielfalt des Publikums und der
anwesenden Firmen spiegelte wider, dass Nanotechnologie in vielen
Branchen von Bedeutung ist oder in naher Zukunft sein wird.

Fortschritt durch Förderung

Der Erfolg der NANO Initiative ist das Ergebnis der engen
Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, die auch mit
Unterstützung der FFG gezielt gefördert wird. "Das Ziel der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft ist es, sowohl im
Rahmen der NANO Initiative als auch in allen anderen Programmen mit
durchlässigen Förderformaten starke Impulse für die österreichische
Wirtschaft zu setzen", betonte der FFG-Bereichsleiter für thematische
Programme, Emmanuel Glenck. Dass gerade die NANO Initiative dazu
einen wesentlichen Beitrag leistet, strich auch Michael Wiesmüller,
stellvertretender Abteilungsleiter im BMVIT hervor. Denn diese setze
seit bereits fünf Jahren auf die Zukunftstechnologie schlechthin und
treibe damit ganz klar die internationale Wettbewerbsfähigkeit
Österreichs voran.

Dabei bietet die Nanotechnologie keineswegs nur für große
Unternehmen enorme Chancen, wie Alex Dommann, CTO des Centre Suisse
d'Electronique et de Microtechnique, mit Verweis auf die
Entwicklungen in der Schweiz betonte. Denn kleinere und mittlere
Unternehmen würden im Bereich dieser Technologie ihre klassischen
Stärken - Kundennähe und Flexibilität - optimal einsetzen können.

Ein Highlight der Veranstaltung war auch die abschließende
Gesprächslounge, in der Experten über die rasante Entwicklung der
Nanotechnologie und über den verantwortungsvollen Umgang mit den
neuen Erkenntnissen sprachen. Alex Dommann, vom CSEM Centre Suisse d'
Electronique et de Microtechnique, in Neuchâtel, Arno Köpf, von der
Böhlerit GmbH & Co. KG, und Wolfgang Knoll, Direktor des Austrian
Institute of Technology GmbH diskutierten neben Michael Nentwich,
Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sowie Alexander Pogany,
BMVIT. Dabei wurden Fragen zu Empfehlungen im verantwortungsvollen
Umgang mit Nanopartikeln genauso diskutiert wie die Frage, ob in
einigen Fällen auf die Entwicklung von Anwendungen verzichtet werden
sollte.

Alle Diskutanten waren sich einig, dass eine differenzierte
Diskussion in Zukunft notwendig ist, um vor allem unbedenkliche
Einsatzgebiete von Nanotechnologie klar von jenen zu trennen, die
mögliche Risiken beinhalten. Die klare Empfehlung aller Experten war
jedoch unmissverständlich: Kontinuität, Kontinuität und Kontinuität.
Als junge Zukunftstechnologie benötigt Nanotechnologie eine mittel-
bis langfristige Kontinuität durch Forschungsinvestitionen und die
Sicherstellung des Zugangs zu internationalen Forschergruppen und
Infrastrukturen. Letztendlich ist es auch der Attraktivität des
interdisziplinären Anspruches, den Nanotechnologien erheben, zu
verdanken, dass im universitären Bereich Studentenzahlen in
technischen und naturwissenschaftlichen Fächern dort steigen, wo auch
in Nanotechnologie geforscht wird.

Insgesamt zeigte das Programm eine beeindruckende Bandbreite an
Innovation für die Industrie und erste Anwendungen für Konsumenten.
Diese rasche Umsetzung von Forschung in Innovation ist ein
beeindruckender Beleg für gezielte und wirtschaftsnahe
Forschungsförderung, die auch zusätzliche Forschungsinvestitionen der
Projektpartner in Höhe von 20 Millionen Euro auslöste.

Fotos von der Veranstaltung unter: www.nanoinitiative.at/press
Weitere Informationen: www.nanoinitiative.at und www.ffg.at

Mag. Dr. Margit Haas
FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft GmbH
Bereich Thematische Programme
Programmleitung Österreichische NANO Initiative
Sensengasse 1, 1090 Wien
T: +43 - (0)57755 - 5080
E [email protected]

PR&D - Public Relations für Forschung & Bildung
Campus Vienna Biocenter 2, 1030 Wien
T +43 - (0)1 / 505 70 44
E [email protected]
W http://www.prd.at

Rückfragehinweis:
Pressesprecherin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121

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