- 10.11.2009, 07:30:34
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- OTS0006 OTW0006
EANS-Zwischenmitteilung: OMV Aktiengesellschaft / Zwischenmitteilung
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Zwischenmitteilung der Geschäftsführung übermittelt durch euro adhoc. Für
den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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OMV
Bericht Jänner – September und Q3 2009 inkl. Konzernzwischenabschluss zum 30.
September 2009
Steigende Ölpreise und Kostenmanagement verbessern das Ergebnis
* Ergebnisse unter dem Rekordquartal des Vorjahres: Das CCS EBIT vor
Sondereffekten fiel um 49% auf EUR 514 Mio; der CCS Periodenüberschuss vor
Sondereffekten nach Minderheiten belief sich auf EUR 259 Mio und wurde durch ein
signifikant niedrigeres Finanzergebnis vs. Q3/08 beeinflusst
* Marktumfeld verbessert sich im Vergleich zu Q2/09: Obwohl das
Raffinerie-Marktumfeld schwierig bleibt, unterstützten höhere Ölpreise vs. Q2/09
sowie unser Kostenreduktionsprogramm das Q3/09 Ergebnis
* Ausblick 2009: Wir erwarten, dass die wichtigsten Marktparameter auch künftig
volatil bleiben; die E&P-Produktion sollte durch die kürzliche Inbetriebnahme
neuer Felder gestärkt werden; in G&P wirken sich niedrigere Industrieaktivitäten
insbesondere in Rumänien weiterhin negativ auf den Gasverbrauch aus; bei Petrom
wird das geplante Raffinerie-Investment weiterhin geprüft
Drittes Quartal 2009 (Q3/09)
In Q3/09 beeinträchtigte der im Jahresvergleich starke Rückgang des Ölpreises
und der Raffineriemargen die Ergebnisse. Der durchschnittliche Brent-Preis ging
verglichen zu Q3/08 um 41% zurück und die OMV Referenz-Raffineriemarge fiel um
79%. Das Konzern-EBIT von EUR 553 Mio lag deutlich unter jenem von Q3/08.
Petroms Beitrag zum Konzern-EBIT stieg auf EUR 210 Mio, da das Vorjahresergebnis
von der außerordentlichen Abschreibung Arpechims (EUR 157 Mio) belastet war. Der
Finanzerfolg lag mit EUR -20 Mio deutlich unter dem Niveau von Q3/08, vor allem
auf Grund geringerer Beiträge von Borealis und Petrol Ofisi sowie einem höheren
Netto-Zinsaufwand. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten (n.M.) fiel von EUR
453 Mio in Q3/08 auf EUR 283 Mio. Das CCS EBIT vor Sondereffekten sank um 49%
auf EUR 514 Mio vor Berücksichtigung von Netto-Sonderaufwendungen von EUR 15
Mio. Das CCS EBIT vor Sondereffekten wurde um Lagerhaltungsgewinne in Höhe von
EUR 54 Mio bereinigt. Das CCS EBIT vor Sondereffekten von Petrom lag bei EUR 194
Mio. Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten n.M. betrug EUR 259 Mio; das
CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten n.M. belief sich auf EUR 0,87.
Im Bereich Exploration und Produktion (E&P) fiel das EBIT vor Sondereffekten
verglichen zu Q3/08 um 31% auf EUR 502 Mio, vor allem auf Grund der deutlich
schwächeren Ölpreise. Die Öl- und Gasproduktion des Konzerns lag mit 317.000
boe/d leicht über dem Niveau von Q3/08.
Im Bereich Raffinerien und Marketing (R&M) war das CCS EBIT vor Sondereffekten
negativ mit EUR -14 Mio verglichen zu EUR 207 Mio in Q3/08. Das
Raffinerie-Ergebnis war durch niedrige Mitteldestillat-Aufschläge stark
beeinträchtigt. Das Marketingergebnis vor Sondereffekten lag leicht unter dem
Vorjahresniveau. Die Retail-Verkaufsmengen stiegen leicht während die gesamten
Marketing-Verkaufsmengen in Folge des schlechten wirtschaftlichen Umfelds
zurückgingen.
Im Bereich Gas und Power (G&P) fiel das EBIT vor Sondereffekten auf Grund eines
niedrigeren Ergebnisses von Petrom um 24%. Das Gas Supply, Marketing und Trading
(SMT) Geschäft war mit einem schwierigen Marktumfeld konfrontiert, da der
Wirtschaftsabschwung zu nachlassenden Industrieaktivitäten und somit zu einer
geringeren Nachfrage führte. Das Logistikgeschäft hingegen profitierte von
höheren Volumina im Transport- und Speichergeschäft.
Jänner-September 2009 (1-9/09)
In 1-9/09 lag der durchschnittliche Brent-Preis in USD um 48% unter dem Niveau
von 1-9/08. Insgesamt litt das Konzernergebnis unter dem starken Rückgang des
Ölpreises und der Raffineriemargen, wodurch EBIT und Periodenüberschuss unter
dem Vorjahresniveau lagen. Das Konzern-EBIT von EUR 1.056 Mio fiel gegenüber
1-9/08 um 57%. Der EBIT-Beitrag von Petrom sank um 52% auf EUR 337 Mio, trotz
der außerordentlichen Abschreibung der Raffinerie Arpechim im Vorjahr. Das
Finanzergebnis (EUR -116 Mio) ging vor allem auf Grund von niedrigeren
Dividendenerträgen nach dem MOL Verkauf und geringeren Beiträgen von
Beteiligungsunternehmen zurück. Der Periodenüberschuss n.M. von EUR 468 Mio lag
um 70% unter dem Vorjahresniveau. Das CCS EBIT vor Sondereffekten fiel um 62%
auf EUR 1.005 Mio vor Abzug von Netto-Sonderaufwendungen von EUR 58 Mio. Das CCS
EBIT vor Sondereffekten wurde um Lagerhaltungsgewinne in Höhe von EUR 109 Mio
bereinigt. Der Beitrag von Petrom zum CCS EBIT vor Sondereffekten belief sich
auf EUR 303 Mio (-66%). Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten n.M.
betrug EUR 479 Mio; das bereinigte CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten n.M.
lag bei EUR 1,60, um 71% unter dem Niveau von 1-9/08. Per Ende September lag die
Nettoverschuldung des Konzerns bei EUR 3.152 Mio und der Verschuldungsgrad bei
31,5%.
In E&P fiel das EBIT vor Sondereffekten im Vergleich zu 1-9/08 um 56%,
insbesondere auf Grund eines deutlich niedrigeren Preisniveaus und etwas
geringeren Mengen, trotz eines positiven Hedging-Ergebnisses für Teile der 2009
Ölproduktion, das das negative Ergebnis aus dem 2010 Hedge für Teile der
Ölproduktion mehr als ausgleichen konnte. Die Öl- und Gasproduktion des Konzerns
lag mit 313.000 boe/d um 1% unter 1-9/08.
In R&M war das CCS EBIT vor Sondereffekten negativ mit EUR -95 Mio im Vergleich
zu EUR 245 Mio in 1-9/08. Dies ist vor allem auf rückläufige Raffineriemargen
zurückzuführen. Das Marketingergebnis lag über dem Vorjahresniveau.
In G&P fiel das EBIT vor Sondereffekten um 5% auf Grund eines niedrigeren
Ergebnisses der Düngemittelfabrik Doljchim, die unter einer geringeren Nachfrage
und niedrigeren Margen litt, was nur teilweise von besseren Ergebnissen in SMT
kompensiert werden konnte.
weitere (freiwillige) Angaben:
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Ende der Mitteilung euro adhoc
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