• 09.11.2009, 13:26:34
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EANS-News: Neunmonatsergebnis 2009: DVB erzielt gutes Konzernergebnis vor Steuern

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Frankfurt am Main (euro adhoc) - Die DVB erreichte zum 30. September 2009 im
weiterhin schwierigen Umfeld des internationalen Transport Finance mit 77,9 Mio
EUR (-22,3%) ein gutes Konzernergebnis vor Steuern.

Wolfgang F. Driese, Vorsitzender des Vorstands, bewertet dieses Konzernergebnis
der DVB wie folgt:

"Mit dem erzielten Konzernergebnis vor Steuern sind wir in Anbetracht der
weiterhin schwierigen Situation der Finanzmärkte und der anhaltenden Rezession
an den Transportmärkten zufrieden. Unsere Fokussierung auf das internationale
Transport Finance hat sich auch in der Krise als belastbar erwiesen.

In einem Umfeld, das von verringertem Wettbewerb gekennzeichnet ist, gelang uns
der Abschluss einer Reihe von Neugeschäften mit angemessenen
Risiko-/Ertragsrelationen. Darüber hinaus konnten wir die negativen Auswirkungen
der gravierenden Geldmarktverwerfungen auf unsere GuV im Jahresverlauf immer
weiter wesentlich verringern.

Die anhaltend schwierige Weltwirtschaftslage machte im Berichtszeitraum
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft in Höhe von 17,2 Mio EUR notwendig. Zum
Jahresende 2009 gehen wir von einem höheren, aber verkraftbaren
Risikovorsorgebedarf aus."

Zu den Einzelheiten des Neunmonatsergebnisses Folgendes:

Die Erträge (Zinsüberschuss nach Risikovorsorge, Provisionsüberschuss, Ergebnis
aus Finanzinstrumenten gem. IAS 39, Ergebnis aus at Equity bewerteten
Unternehmen und Sonstiges betriebliches Ergebnis) gingen von 208,5 Mio EUR um
7,1 % auf 193,8 Mio EUR zurück.

Der überwiegend im Finanzierungsgeschäft des Transport Finance erwirtschaftete
Zinsüberschuss verringerte sich um 9,5 % auf 126,4 Mio EUR und der
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge nahm um 29,1 % von 154,1 Mio EUR auf 109,2
Mio EUR ab. Während sich die Volumina im Neugeschäft auf 2,02 Mrd EUR beliefen
(Vorjahreszeitraum: 5,12 Mrd EUR), stieg die durchschnittliche
Neugeschäftszinsmarge im Transport Finance deutlich von 178 bp auf 335 bp an. Es
gelang darüber hinaus, die Auswirkungen der Geldmarktverwerfungen weiter zu
mindern. Die aus den globalen Finanzmarktturbulenzen resultierenden zusätzlichen
Kosten beliefen sich zum 30. September 2009 insgesamt auf 20,6 Mio EUR (1.
Quartal 2009: 17,3 Mio EUR, 2. Quartal 2009: 2,3 Mio EUR und im 3. Quartal 2009
nur noch 1,0 Mio EUR). Dies konnte erreicht werden durch die Umstellungen der
Kreditverträge auf eine vierteljährliche Zinsfestschreibung und die
Zugrundelegung von aktuellen Interbankzinssätzen anstelle des verzerrten
LIBOR-Referenzzinssatzes.

Die anhaltend schwierige Weltwirtschaftslage machte im Berichtszeitraum
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft in Höhe von 17,2 Mio EUR notwendig
(Vorjahreszeitraum: Auflösung von Risikovorsorge in Höhe von 14,4 Mio EUR).

Der Provisionsüberschuss konnte erfreulich um 3,6 % von 66,5 Mio EUR auf 68,9
Mio EUR gesteigert werden und beinhaltet im Wesentlichen steigende
Kreditprovisionen aus Strukturierten Finanzierungen im Transport Finance und
Beratungsprovisionen.

Die Verwaltungsaufwendungen nahmen um 7,0 % auf 115,9 Mio EUR zu. Der
Personalaufwand stieg dabei um 6,7 % auf 67,2 Mio EUR. Der Sachaufwand stieg um
7,5 % auf 48,7 Mio EUR.

Die Bilanzsumme der DVB stieg stichtagsbezogen leicht um 0,3 % auf 17,44 Mrd
EUR. Das nominale Kundenkreditvolumen der DVB besteht aus Kundenforderungen,
Garantien und Bürgschaften sowie aus unwiderruflichen Kreditzusagen, und wird
ermittelt durch eine den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen entsprechende
Konsolidierung. Auf Euro-Basis umfasste dieses 17,50 Mrd EUR - ein Minus von 5,4
% gegenüber dem Jahresendvolumen 2008, das im Wesentlichen in einem Rückgang von
Kreditzusagen begründet ist. Auf US-Dollar-Grundlage nahm dagegen das
Kundenkreditvolumen nur um geringfügige 0,5 % auf 25,62 Mrd USD ab. Grund für
den unterschiedlich ausgeprägten Rückgang im Volumen war eine Veränderung in der
Wechselkursrelation zwischen Euro und US-Dollar. Seit dem Jahresende 2008 nahm
der Euro zum Berichtsstichtag gegenüber dem US-Dollar von 1,39 USD auf 1,46 USD
zu, sodass der Rückgang des Kundenkreditvolumens in Euro stärker ausfiel.

Die strategischen Kennzahlen nach IFRS der DVB entwickelten sich wie folgt: Der
Return on Equity vor Steuern war wesentlich beeinflusst von den Auswirkungen der
Geldmarkt-verwerfungen und verringerte sich um 6,7 Prozentpunkte auf 11,4 % (3.
Quartal 2008: 18,1 %). Die Cost-Income-Ratio sank um einen Prozentpunkt auf 54,9
% (3. Quartal 2008: 55,9 %).

Die Kernkapitalquote stieg auf 15,4 % (31. Dezember 2008: 13,9 %) und die
Gesamtkapitalquote erhöhte sich auf 19,8 % (31. Dezember 2008: 18,2 %).

Redaktionshinweis:
Die DVB Bank SE, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist der führende Spezialist im
internationalen Transport Finance-Geschäft. Die Bank bietet ihren Kunden
integrierte Finanz- und Beratungsdienstleistungen in den Segmenten Shipping
Finance, Aviation Finance und Land Transport Finance an. Die DVB ist an den
Standorten Frankfurt am Main, Hamburg, London, Cardiff, Rotterdam, Bergen/Oslo,
Piräus, Zürich, Singapur, Tokio, New York und Curaçao vertreten. Die Aktien der
DVB Bank SE sind an der Frankfurter Börse notiert (ISIN: DE0008045501).

Rückfragehinweis:
Ansprechpartnerin für diese Pressemitteilung:
Elisabeth Winter, Manager Investor Relations
Telefon (0 69) 97 50 43 29
[email protected]
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Emittent: DVB Bank SE
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Telefon:  +49 (0)69 9750-40
FAX:      +49 (0)69 9750-4444
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Branche:  Banken
ISIN:     DE0008045501
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Börsen:   Freiverkehr: Stuttgart, Düsseldorf, Regulierter Markt/General
          Standard: Frankfurt 
Sprache:  Deutsch

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